Achondroplastic dwarfism · Achondroplasie · Chondrodysplasia · Skeletal dwarfism
Achondroplasie ist eine genetisch bedingte Wachstumsstörung des Skelettsystems, die zu einer Fehlentwicklung der langen Röhrenknochen in den Beinen führt. Bei dieser autosomal-dominant vererbten Erkrankung wächst der Körperstamm normal, während die Gliedmaßen stark verkürzt bleiben. Ursächlich hierfür sind bestimmte Genveränderungen (sogenannte FGF4-Retrogene), die das normale Knochenwachstum hemmen.
Die typischen Anzeichen sind bereits im Welpenalter ab den ersten Lebenswochen sichtbar. Besitzer bemerken extrem kurze, oft leicht gebogene Beine, einen im Verhältnis großen Kopf und einen auffällig steifen Gang. Im weiteren Verlauf können frühzeitig Gelenkschmerzen und Probleme beim Aufstehen auftreten.
Die Erkrankung ist nicht heilbar, erfordert jedoch eine lebenslange unterstützende Behandlung wie Schmerztherapie und Physiotherapie. Bei schweren Fehlstellungen können orthopädische Operationen notwendig sein, wobei die Kosten insgesamt zwischen 1.500 und 7.000 Euro liegen.
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
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