Alaskan Husky Encephalopathy · SLC19A3 encephalopathy · Subacute necrotizing encephalomyelopathy · Thiamine transporter 2 deficiency · AHE of Alaskan Huskies · SLC19A3-associated encephalopathy
Die Alaskan Husky Enzephalopathie ist eine schwere, erblich bedingte Erkrankung des Gehirns. Durch einen genetischen Defekt ist der Transport von Thiamin (Vitamin B1) im Körper gestört, was zu einer fortschreitenden Schädigung des Nervengewebes führt. Ohne dieses lebenswichtige Vitamin können die Gehirnzellen nicht richtig arbeiten und sterben ab.
Erste Symptome treten meist im Alter von wenigen Monaten bis zu zwei Jahren auf. Besitzer bemerken häufig Krampfanfälle, Blindheit, Probleme bei der Koordination von Bewegungen oder auffällige Verhaltensänderungen.
Die Erkrankung ist nicht heilbar und verläuft tödlich, weshalb meist eine frühzeitige Einschläferung notwendig ist. Die Kosten für die palliative Begleitung und Diagnostik liegen in der Regel zwischen 1000 und 3000 Euro.
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
Weitere Erkrankungen, die Allgemein / Stoffwechsel betreffen.