Androgen-Insensitivitäts-Syndrom (AIS)(AIS)
Testikuläre Feminisierung · Testicular Feminization Syndrome · Androgenresistenz · Androgen Receptor Deficiency · Male Pseudohermaphroditism · Androgen insensitivity syndrome (AIS)
Was ist es?
Das Androgen-Insensitivitäts-Syndrom ist eine genetisch bedingte Störung der Geschlechtsentwicklung. Aufgrund eines Defekts an den Empfängerstellen (Rezeptoren) für männliche Hormone kann der Körper diese Signale nicht verarbeiten. Dadurch entwickeln sich die äußeren Geschlechtsorgane weiblich, obwohl das Tier genetisch männlich ist und im Körperinneren Hoden besitzt.
Wie äußert es sich?
Betroffene Hunde sehen äußerlich wie Hündinnen aus, werden jedoch nach dem Erreichen der Geschlechtsreife nicht läufig. Die Störung fällt meist im Junghundalter auf, wenn bei einer tierärztlichen Untersuchung im Bauchraum verbliebene Hoden anstelle von Eierstöcken entdeckt werden.
Behandlung
Die im Bauchraum verbliebenen Hoden müssen operativ entfernt werden, um eine spätere Tumorbildung zu verhindern. Diese einmalige Kastration kostet etwa 600 bis 2000 Euro und ermöglicht dem Hund ein beschwerdefreies Leben mit normaler Lebenserwartung.
Wie wird darauf getestet?
Betroffene Rassen
Behandlungskosten
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.