Brachycephalic Obstructive Airway Syndrome · Brachyzephales Atemnotsyndrom · BAS · Brachycephalic Airway Syndrome · Brachyzephalensyndrom · Brachycephalic Syndrome · Kurzköpfigkeit-Syndrom · Brachycephalic Airway Obstructive Syndrome · Brachyzephales Atemsyndrom · BAOS · Kurzköpfigkeit · Brachycephales Atemwegssyndrom · Upper Airway Syndrome · Obstruktion der oberen Atemwege · Atemnot bei kurzköpfigen Rassen
Das brachyzephale Syndrom ist eine angeborene Verengung der oberen Atemwege, die vor allem bei kurzköpfigen Hunderassen auftritt. Durch die extreme Verkürzung des Schädels haben wichtige Strukturen wie das Gaumensegel und die Nasenmuscheln nicht genug Platz, was den Luftstrom stark behindert. Dies führt dazu, dass die betroffenen Hunde dauerhaft unter Atembeschwerden leiden.
Erste Symptome wie lautes Schnarchen, Röcheln und eine geringe Belastbarkeit zeigen sich meist schon im ersten Lebensjahr. Besitzer bemerken oft auch eine extreme Hitzeempfindlichkeit oder im schlimmsten Fall Ohnmachtsanfälle und blau gefärbte Schleimhäute bei Anstrengung.
Die Erkrankung kann oft durch eine einmalige Operation verbessert werden, bei der beispielsweise die Nasenlöcher erweitert und das Gaumensegel gekürzt werden. Die Kosten für diese chirurgischen Eingriffe liegen in der Regel zwischen 1500 und 6000 Euro.
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
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