Bullöses Pemphigoid · Canine bullous pemphigoid · Subepidermal blistering dermatosis · Autoimmune subepidermal blistering disease
Das bullöse Pemphigoid ist eine seltene Autoimmunerkrankung der Haut. Dabei greift das Immunsystem fälschlicherweise die Verbindungsschicht zwischen der äußeren Hautschicht (Oberhaut) und der darunterliegenden Lederhaut an. Durch diesen Angriff lösen sich die Hautschichten voneinander, wodurch sich Flüssigkeit dazwischen ansammelt.
Hundehalter bemerken meist pralle Blasen, die schnell aufplatzen und schmerzhafte, offene Wunden im Maul, an den Pfotenballen oder im Leistenbereich hinterlassen. Die Symptome zeigen sich typischerweise im jungen bis mittleren Alter des Hundes.
Die Erkrankung ist nicht heilbar und erfordert eine lebenslange Behandlung mit immunsuppressiven Medikamenten sowie regelmäßige tierärztliche Kontrollen. Die Kosten für diese dauerhafte Therapie liegen meist zwischen 2500 und 8000 Euro.
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
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