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Chondrodysplasie ist eine erbliche Erkrankung des Bewegungsapparats, bei der sich das Knorpelgewebe während des Wachstums nicht richtig entwickelt. Dies betrifft vor allem die langen Knochen der Beine und führt zu einem unproportionalen Zwergwuchs. Die Erkrankung wird autosomal-rezessiv vererbt, was bedeutet, dass ein Hund das veränderte Gen von beiden Elternteilen erhalten haben muss, um Symptome zu zeigen.
Erste Anzeichen fallen meist im Welpenalter ab der sechsten bis achten Lebenswoche auf, wenn die Beine im Vergleich zum normal großen Körper deutlich verkürzt oder leicht gebogen wirken. Besitzer bemerken zudem oft eine verminderte Bewegungsfreude, einen steifen Gang oder Schmerzen bei Belastung.
Die Fehlbildung ist nicht heilbar, kann aber durch lebenslange Schmerztherapie, Physiotherapie und gelenkschonende Maßnahmen gelindert werden. Die Behandlungskosten für diese dauerhafte Unterstützung liegen in der Regel zwischen 1.500 und 6.000 Euro.
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
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