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Cystinurie Typ II - A ist eine erbliche Erkrankung der Nieren, bei der ein Transportfehler vorliegt. Die Nieren können die Aminosäure Cystin, einen wichtigen Eiweißbaustein, nicht richtig aus dem Urin zurückgewinnen. Dadurch sammelt sich zu viel Cystin im Harn an und es bilden sich schmerzhafte Steine in der Blase und den Harnwegen.
Erste Anzeichen treten meist im jungen bis mittleren Erwachsenenalter auf, wenn betroffene Hunde Schmerzen beim Wasserlassen zeigen oder Blut im Urin haben. Ein plötzlicher Harnverhalt, bei dem der Hund gar keinen Urin mehr absetzen kann, ist ein lebensbedrohlicher Notfall.
Die Erkrankung ist nicht heilbar und erfordert eine lebenslange Anpassung der Ernährung sowie regelmäßige Kontrollen. Müssen blockierende Steine operativ entfernt werden, liegen die Behandlungskosten meist zwischen 2.000 und 8.000 Euro.
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
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