DEPH · Delayed postoperative bleeding · Postoperative fibrinolytic syndrome · Verzögerte postoperative Blutung · Sighthound bleeding disorder · Delayed postoperative hemorrhage syndrome
Bei dieser Erkrankung, auch bekannt als DEPOH, handelt es sich um eine erbliche Störung der Blutgerinnung. Nach einer Operation lösen sich die Blutgerinnsel, die die Wunde verschließen sollen, vorzeitig wieder auf. Dies führt dazu, dass es Stunden bis Tage nach einem eigentlich erfolgreichen Eingriff zu unerwarteten Nachblutungen kommt.
Besitzer bemerken meist 24 bis 48 Stunden nach einer Operation anhaltendes Sickerbluten aus der Wunde, Schwellungen oder große Blutergüsse. Da es sich um eine genetische Veranlagung handelt, kann das Problem bei der ersten Operation in jedem Lebensalter auftreten.
Die Erkrankung ist vor geplanten Eingriffen gut mit vorbeugenden Medikamenten behandelbar, im akuten Notfall können jedoch Bluttransfusionen nötig sein. Die Behandlungskosten liegen je nach Aufwand zwischen 150 und 3000 Euro. Es ist keine lebenslange Therapie nötig, sondern eine gezielte Behandlung rund um den jeweiligen Eingriff.
Weitere Erkrankungen, die Herz betreffen.
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.