Dyserythropoetische Anämie und Myopathie-Syndrom(DAMS)
Dyserythropoietic Anemia and Myopathy · Congenital dyserythropoietic anemia and myopathy · Labrador Retriever DAMS · Dyserythropoietic anemia and myopathy syndrome · Congenital dyserythropoietic anemia and polymyopathy
Was ist es?
Das Dyserythropoetische Anämie und Myopathie-Syndrom (DAMS) ist eine schwere Erbkrankheit, die durch Veränderungen im EHBP1L1-Gen bei Labrador Retrievern und English Springer Spaniels verursacht wird. Sie betrifft gleichzeitig das Blutsystem und die Muskeln: Die roten Blutkörperchen reifen nicht richtig heran, was zu einer Blutarmut (Anämie) führt, während gleichzeitig die Skelettmuskulatur fortschreitend geschädigt wird.
Wie äußert es sich?
Erste Anzeichen zeigen sich meist schon im Welpenalter zwischen der 6. und 14. Lebenswoche. Besitzer bemerken eine ausgeprägte körperliche Schwäche, blasse Schleimhäute durch die Blutarmut sowie einen sichtbaren Abbau der Muskeln und Entwicklungsverzögerungen.
Behandlung
Die Erkrankung ist nicht heilbar und verläuft fortschreitend, weshalb betroffene Hunde meist frühzeitig eingeschläfert werden müssen. Die tierärztliche Begleitung konzentriert sich auf eine lindernde Pflege und Diagnostik, wobei die Kosten in der Regel zwischen 500 und 2.500 Euro liegen.
Wie wird darauf getestet?
Betroffene Rassen
Behandlungskosten
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.