Expositionskeratopathie-Syndrom (Exophthalmus, Lagophthalmus und/oder Makroblepharon)(EKS)
Exposure keratopathy · Exophthalmos-lagophthalmos-macroblepharon syndrome · Exposure keratitis · Brachycephalic ocular syndrome · Lagophthalmos-induced keratopathy · Exposure keratopathy syndrome (exophthalmos, lagophthalmos, and/or macroblepharon)
Was ist es?
Dieses Syndrom bezeichnet eine chronische Schädigung der Hornhaut des Auges, die durch einen unzureichenden Schutz der Augenlider entsteht. Ursachen hierfür sind hervorstehende Augäpfel (Exophthalmus), ein unvollständiger Lidschluss (Lagophthalmus) oder eine anatomisch zu große Lidspalte (Makroblepharon). Dadurch trocknet die Augenoberfläche aus, da der schützende Tränenfilm nicht mehr gleichmäßig verteilt werden kann.
Wie äußert es sich?
Erste Symptome zeigen sich meist schon im jungen Alter durch gerötete Augen, vermehrten Tränenfluss und häufiges Reiben oder Blinzeln aufgrund von Schmerzen. Ohne Behandlung können sich durch die ständige Austrocknung trübe Stellen oder schmerzhafte Geschwüre auf der Hornhaut bilden.
Behandlung
Die Erkrankung ist behandelbar, erfordert jedoch meist eine chirurgische Anpassung der Augenlider sowie eine lebenslange Unterstützung durch befeuchtende Augentropfen. Die Kosten für die Operation und die begleitende Therapie liegen in der Regel zwischen 1.000 und 4.500 Euro.
Wie wird darauf getestet?
Betroffene Rassen
Behandlungskosten
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.










