Familiäre adenomatöse Polyposis · APC-associated polyposis · Familial gastrointestinal polyposis · Adenomatous polyposis coli
Die Familiäre adenomatöse Polyposis (FAP) ist eine erbliche Tumorerkrankung des Verdauungstrakts, bei der sich im Dickdarm des Hundes zahlreiche Polypen bilden. Diese Polypen sind Schleimhautwucherungen, die anfangs gutartig sind, sich jedoch im Laufe der Zeit fast immer zu bösartigem Darmkrebs entwickeln. Die Erkrankung wird autosomal-dominant vererbt, sodass bereits ein betroffenes Elternteil das Risiko an die Welpen weitergeben kann.
Erste Anzeichen zeigen sich meist im jungen bis mittleren Alter des Hundes. Besitzer bemerken häufig chronischen oder blutigen Durchfall, Schleim im Kot, Gewichtsverlust sowie Schmerzen beim Kotabsatz.
Die Erkrankung ist nicht heilbar und erfordert eine lebenslange Überwachung mittels Darmspiegelungen sowie die chirurgische Entfernung neuer Polypen. Die dauerhafte Behandlung und Betreuung kostet in der Regel zwischen 3.000 und 12.000 Euro.
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
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