Galaktosialidose · PPCA deficiency · Protective Protein Cathepsin A deficiency · Lysosomal storage disease galactosialidosis
Galactosialidosis ist eine schwere, erblich bedingte Stoffwechselerkrankung, die vor allem das Nervensystem und die inneren Organe betrifft. Durch einen Mangel an einem wichtigen Schutzprotein können die Zellen Abfallstoffe nicht richtig abbauen, was zu einer fortschreitenden Schädigung des Körpers führt. Da die genaue genetische Veränderung bei Hunden wissenschaftlich noch nicht vollständig beschrieben ist, gibt es keinen kommerziellen Gentest, und die Diagnose erfolgt meist über spezielle Laboruntersuchungen.
Erste Anzeichen treten meist schon im frühen Welpenalter auf. Hundebesitzer bemerken typischerweise fortschreitende Bewegungsstörungen, Muskelschwäche, einen Verlust der Sehkraft sowie einen spürbaren geistigen Abbau des Tieres.
Die Erkrankung ist leider nicht heilbar, weshalb nur eine lindernde Pflege zur Erhaltung der Lebensqualität möglich ist. Die Kosten für die unterstützende Behandlung und die Diagnostik liegen in der Regel zwischen 500 und 2500 Euro.
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
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