Glutensensitive Enteropathie · Gluten-sensitive enteropathy of Irish Setters · Zöliakie beim Hund · Gluteninduzierte Enteropathie · Canine gluten-sensitive enteropathy · Canine celiac disease · Wheat-sensitive enteropathy · Weizensensitive Enteropathie
Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine erbliche Unverträglichkeit gegenüber Gluten, einem Eiweiß, das in vielen Getreidesorten vorkommt. Wenn betroffene Hunde Gluten fressen, führt dies zu einer chronischen Entzündung der Dünndarmschleimhaut. Dadurch wird die Darmwand geschädigt, sodass der Körper lebenswichtige Nährstoffe aus dem Futter nicht mehr richtig aufnehmen kann.
Erste Anzeichen zeigen sich meist im Alter von etwa 6 Monaten. Hundebesitzer bemerken typischerweise chronischen Durchfall, häufiges Erbrechen sowie einen deutlichen Gewichtsverlust oder mangelndes Wachstum.
Die Erkrankung ist durch eine lebenslange, strikt glutenfreie Ernährung sehr gut behandelbar, erfordert jedoch dauerhaft spezielle Futtermittel. Die Diagnose und die langfristige Futterumstellung verursachen über das Hundeleben hinweg Kosten von schätzungsweise 1.500 bis 5.000 EUR.
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
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