Idiopathic hypereosinophilic syndrome · Canine hypereosinophilic syndrome · Hypereosinophilic syndrome
Das Hypereosinophile Syndrom ist eine Erkrankung des Immunsystems und des Knochenmarks. Dabei produziert der Körper dauerhaft zu viele eosinophile Granulozyten, eine spezielle Art von weißen Blutkörperchen zur Abwehr von Parasiten. Diese Zellen wandern in Organe wie den Magen-Darm-Trakt, die Leber oder die Milz ein und verursachen dort schwere Entzündungen.
Die Erkrankung zeigt sich meist bei jungen bis mittelalten Hunden. Typische Anzeichen, die Besitzer bemerken, sind chronischer Durchfall, Erbrechen, Gewichtsverlust und eine starke Trägheit.
Die Erkrankung ist nicht heilbar und erfordert eine lebenslange Therapie mit immununterdrückenden Medikamenten. Die dauerhaften Behandlungskosten und regelmäßigen Kontrollen belaufen sich meist auf 2.000 bis 8.000 Euro.
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
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