Hypogonadismus · Gonadenunterfunktion · Underactive gonads · Congenital hypogonadism · Hypogonadotropic hypogonadism
Hypogonadismus ist eine Störung des Hormonsystems, bei der die Keimdrüsen – also die Hoden beim Rüden oder die Eierstöcke bei der Hündin – zu wenige Sexualhormone herstellen. Diese Hormone sind für die Steuerung der Fortpflanzung und die körperliche Entwicklung wichtig. Durch den Mangel kann sich der Hund nicht normal sexuell entwickeln.
Erste Anzeichen fallen meist im Alter der Pubertät auf, wenn die sexuelle Reife ausbleibt. Besitzer bemerken oft, dass Hündinnen nicht läufig werden, Rüden keinen Sexualtrieb zeigen oder die Genitalien unvollständig entwickelt sind. Auch Trägheit oder ein verändertes Knochenwachstum können vorkommen.
Die Störung ist nicht heilbar, kann aber durch eine lebenslange Hormontherapie und regelmäßige Kontrollen gut kontrolliert werden. Die Kosten für die dauerhafte Behandlung und Blutuntersuchungen liegen meist zwischen 1.000 und 4.000 Euro.
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
Weitere Erkrankungen, die Allgemein / Stoffwechsel betreffen.