Congenital hypotrichosis · Hereditary alopecia · Hereditäre Hypotrichose · Angeborene Haarlosigkeit · Hypotrichia
Bei der generischen Hypotrichose handelt es sich um eine angeborene Fehlentwicklung der Haut. Die Haarfollikel, also die winzigen Strukturen in der Haut, aus denen die Haare wachsen, sind dabei unvollständig ausgebildet oder fehlen ganz. Dies führt dazu, dass der Hund kein normales Fell entwickeln kann und an einigen Stellen oder am ganzen Körper haarlos bleibt.
Erste Anzeichen zeigen sich meist schon im Welpenalter durch lichte Stellen im Fell oder einen fortschreitenden Haarausfall. Besitzer bemerken oft, dass das Fell ungewöhnlich dünn bleibt und die freiliegende Haut empfindlich auf Sonne oder Kälte reagiert.
Die Erkrankung ist nicht heilbar, aber durch lebenslange Hautpflege sowie Schutz vor Kälte und Sonne gut kontrollierbar. Für die Diagnose mittels Hautbiopsie und die unterstützende Pflege fallen über die Jahre Kosten von etwa 500 bis 2500 EUR an.
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
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