Kolorektale hamartomatöse Polyposis und Ganglioneuromatose
Hereditary colorectal polyposis · Colorectal polyposis in Dachshunds · Canine colorectal hamartomatous polyposis · Kolorektale hamartomatöse Polyposis · Ganglioneuromatose des Dickdarms · Colorectal hamartomatous polyposis and ganglioneuromatosis
Was ist es?
Bei dieser dominant vererbbaren Erkrankung des Magen-Darm-Trakts kommt es zu Fehlbildungen im Dick- und Enddarm des Hundes. Es bilden sich gutartige, aber störende Gewebewucherungen (sogenannte hamartomatöse Polypen) sowie eine Vermehrung von Nervengewebe in der Darmwand (Ganglioneuromatose). Diese Veränderungen beeinträchtigen die normale Darmfunktion und können den Kotabsatz mechanisch behindern.
Wie äußert es sich?
Erste Symptome zeigen sich meist im jungen bis mittleren Alter des Hundes. Hundebesitzer bemerken in der Regel chronischen, oft blutigen Durchfall, sichtbare Schmerzen beim Kotabsatz und anhaltendes Pressen.
Behandlung
Die Erkrankung ist nicht dauerhaft heilbar und erfordert eine lebensbegleitende Betreuung. Polypen müssen meist wiederholt endoskopisch oder chirurgisch entfernt werden, wodurch langfristige Behandlungskosten von etwa 2500 bis 7500 Euro entstehen.
Wie wird darauf getestet?
Betroffene Rassen
Behandlungskosten
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.