L-2-Hydroxyglutarazidurie (Staffordshire Bull Terrier)(L-2-HGA)
L-2-hydroxyglutaric aciduria · L-2-hydroxyglutaric acidemia · L2HGA · L-2-Hydroxyglutarsäureurie · L-2-Hydroxyglutarsäure-Azidämie
Was ist es?
L-2-Hydroxyglutarazidurie (L-2-HGA) ist eine erbliche Stoffwechselerkrankung, die das zentrale Nervensystem des Hundes betrifft. Aufgrund eines fehlenden Enzyms kann der Körper eine bestimmte Säure nicht richtig abbauen, sodass diese sich im Gehirn und Rückenmark anreichert. Diese Ansammlung führt zu fortschreitenden Schäden am Nervengewebe.
Wie äußert es sich?
Erste Symptome zeigen sich meist im Alter von 6 bis 12 Monaten. Besitzer bemerken oft Muskelsteifheit, einen unsicheren Gang, epileptische Anfälle oder ungewöhnliche Verhaltensänderungen.
Behandlung
Die Erkrankung ist unheilbar, weshalb eine lebenslange Behandlung zur Linderung der Symptome erforderlich ist. Die Kosten für Medikamente und regelmäßige Kontrollen liegen meist zwischen 2.000 und 8.000 EUR.
Wie wird darauf getestet?
Betroffene Rassen
Behandlungskosten
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
