Lafora Disease · Lafora-Krankheit · Myoklonusepilepsie vom Typ Lafora · Progressive Myoclonus Epilepsy · EPM2B · Lafora's disease · Late-onset myoclonic epilepsy · Lafora progressive myoclonus epilepsy
Lafora-Epilepsie ist eine erbliche Stoffwechselerkrankung, die das Nervensystem des Hundes betrifft. Bei dieser Erkrankung können bestimmte Kohlenhydrate nicht richtig abgebaut werden und lagern sich als schädliche Klumpen in den Nervenzellen ab. Diese Ablagerungen schädigen das Gehirn im Laufe der Zeit immer weiter.
Erste Symptome zeigen sich meist ab einem Alter von etwa 5 Jahren. Hundebesitzer bemerken häufig Muskelzuckungen, die durch plötzliches Licht oder Geräusche ausgelöst werden, sowie Krampfanfälle und einen geistigen Abbau.
Die Erkrankung ist nicht heilbar und erfordert eine lebenslange symptomatische Behandlung mit Medikamenten und speziellem Futter. Die lebenslangen Kosten für die medizinische Betreuung liegen in der Regel zwischen 2.000 und 7.000 Euro.
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
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