Leishmaniose-Anfälligkeit · Leishmaniasis susceptibility · Leishmania resistance · Canine leishmaniosis susceptibility · Genetic susceptibility to Leishmania infantum
Diese genetische Veranlagung bestimmt, wie empfindlich oder widerstandsfähig das Immunsystem eines Hundes gegenüber Leishmanien ist. Leishmanien sind winzige Parasiten, die durch den Stich von Sandmücken übertragen werden und vor allem die Haut sowie innere Organe wie die Nieren schädigen können. Je nach genetischer Ausstattung kann der Körper den Erreger entweder erfolgreich abwehren oder entwickelt eine schwere Infektion.
Betroffene Hunde zeigen oft erst Monate oder Jahre nach der Infektion erste Symptome, meist im jungen bis mittleren Erwachsenenalter. Besitzer bemerken häufig chronische Hautprobleme, Haarausfall um die Augen, Gewichtsverlust und eine allgemeine Trägheit.
Die Erkrankung ist nicht heilbar, kann aber durch eine lebenslange medikamentöse Therapie und regelmäßige Kontrollen gut kontrolliert werden. Die dauerhafte Behandlung und Überwachung der Organfunktionen verursachen Kosten von ca. 1500 bis 7000 Euro.
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
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