Mikrophthalmie mit hämatopoetischen Defekten, DNAJC21-assoziiert
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Was ist es?
Diese schwere Erbkrankheit betrifft die Augen und das blutbildende System des Hundes. Durch eine genetische Veränderung im DNAJC1-Gen kommt es zu einer Fehlentwicklung der Augen (Mikrophthalmie bedeutet ungewöhnlich kleine Augen) und einer gestörten Blutbildung im Knochenmark. Dadurch kann der Körper nicht genügend rote und weiße Blutkörperchen produzieren, was zu Blutarmut und einer Schwächung des Immunsystems führt.
Wie äußert es sich?
Erste Anzeichen zeigen sich meist schon im frühen Welpenalter durch auffällig kleine, oft sehbehinderte oder blinde Augen. Zudem fallen betroffene Welpen durch extreme Trägheit, blasse Schleimhäute und eine hohe Anfälligkeit für Infektionen auf.
Behandlung
Die Erkrankung ist nicht heilbar und erfordert eine intensive, lebenslange unterstützende Behandlung, um die Symptome zu lindern. Die Kosten für tierärztliche Betreuung, Medikamente und unterstützende Therapien liegen in der Regel zwischen 1000 und 6000 Euro.
Wie wird darauf getestet?
Betroffene Rassen
Behandlungskosten
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.