Pupillary constriction · Constricted pupils · Pupillenverengung · Myosis · Congenital miosis
Miosis ist eine dauerhafte und ungewöhnliche Verengung der Pupille im Auge des Hundes. Diese Veränderung entsteht durch eine Funktionsstörung der Muskeln in der Regenbogenhaut (Iris) oder der versorgenden Nerven. Dadurch kann sich das Auge nicht mehr richtig an unterschiedliche Lichtverhältnisse anpassen.
Besitzer bemerken meist, dass die Pupillen des Hundes selbst bei Dunkelheit sehr klein bleiben. Dies fällt oft schon im Welpenalter oder bei einer routinemäßigen Augenuntersuchung auf und kann dazu führen, dass der Hund in der Dämmerung schlechter sieht.
Ob und wie therapiert werden muss, hängt von der genauen Ursache ab; oft reichen Augentropfen oder regelmäßige Kontrollen aus. Die Kosten für die tierärztliche Abklärung und Behandlung liegen meist zwischen 150 und 1200 Euro. Eine intensive, lebenslange Therapie ist in vielen Fällen nicht notwendig.
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
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