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Bei dieser schweren, x-chromosomal vererbbaren Erkrankung fehlt dem Körper ein wichtiges Eiweiß namens Dystrophin, das für die Stabilität der Muskelzellen notwendig ist. Ohne dieses Protein baut sich die Skelett- und Herzmuskulatur des Hundes fortschreitend ab. Dies führt zu einer dauerhaften und schweren Schwächung des gesamten Bewegungsapparates und des Herzens.
Erste Anzeichen wie Muskelsteifheit, Muskelschwund, Schluckbeschwerden und ein auffälliges, hasenartiges Hoppeln treten meist schon im Welpenalter ab der 8. bis 12. Lebenswoche auf. Mit der Zeit fällt den betroffenen Hunden das Aufstehen und Laufen zunehmend schwerer.
Die Erkrankung ist nicht heilbar und erfordert eine lebenslange, unterstützende Behandlung durch Physiotherapie und lindernde Medikamente. Die laufenden Kosten für diese palliative Pflege liegen in der Regel zwischen 2000 und 8000 Euro.
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
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