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Bei dieser erblichen Skeletterkrankung bilden sich gutartige, mit Knorpel bedeckte Knochenauswüchse (sogenannte Osteochondrome) auf den Knochenoberflächen, Rippen oder Wirbeln des Hundes. Diese Wucherungen entstehen durch eine Fehlregulation des Knochenwachstums und können das umliegende Gewebe oder Nerven verdrängen. Es handelt sich um eine Störung des Skelettsystems, die autosomal-dominant vererbt wird.
Erste Anzeichen zeigen sich meist schon im Welpen- oder Junghundalter durch fühlbare, harte Beulen unter der Haut. Je nach Lage der Wucherungen können auch Lahmheit, Schmerzen oder bei Befall der Wirbelsäule neurologische Probleme wie Lähmungserscheinungen auftreten.
Die Erkrankung ist durch die chirurgische Entfernung der störenden Knochenwucherungen behandelbar, was oft einen einmaligen Eingriff pro betroffener Stelle darstellt. Die Kosten für Diagnostik und Operationen liegen in der Regel zwischen 1.000 und 6.000 Euro.
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
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