Posterior paresis · Hinterhandparese · Posterior paralysis · Paraparesis · Beinschwäche · Leg weakness syndrome · Neuromuscular weakness
Posterior paresis bezeichnet eine unvollständige Lähmung oder ausgeprägte Schwäche der Hinterbeine, die durch eine Schädigung des Nervensystems, insbesondere des Rückenmarks, verursacht wird. Es handelt sich dabei um ein klinisches Symptom und nicht um eine eigenständige genetische Erkrankung, weshalb kein einzelner Gentest dafür existiert. Die betroffenen Nervenbahnen können Signale vom Gehirn nicht mehr richtig an die Muskeln übertragen.
Besitzer bemerken meist zuerst einen unsicheren, wackeligen Gang oder das Schleifen der hinteren Krallen auf dem Boden. Mit der Zeit fällt den Hunden das Aufstehen immer schwerer, wobei die Symptome meist im mittleren bis höheren Lebensalter beginnen.
Die Erkrankung ist meist nicht vollständig heilbar, aber die Symptome können durch Physiotherapie, Medikamente oder manchmal eine Operation gelindert werden. Die Behandlung ist oft lebensbegleitend und die Kosten liegen in der Regel zwischen 1500 und 7000 Euro.
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
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