Persistent ductus venosus · Intrahepatic portosystemic shunt · IHPSS · Angeborener portosystemischer Shunt · Persistierender Ductus venosus
Ein persistierender Ductus venosus ist eine angeborene Fehlbildung der Blutgefäße in der Leber. Vor der Geburt leitet diese Verbindung das Blut an der Leber vorbei; schließt sie sich danach nicht, gelangen Giftstoffe aus dem Darm ungefiltert in den restlichen Körperkreislauf. Dies beeinträchtigt vor allem den Stoffwechsel und das Nervensystem des Hundes.
Erste Symptome zeigen sich meist im ersten Lebensjahr, oft nach dem Fressen. Besitzer bemerken häufig Entwicklungsverzögerungen, Erbrechen, Trägheit oder neurologische Auffälligkeiten wie Desorientierung und Krampfanfälle.
Die Erkrankung kann durch eine Operation meist dauerhaft behoben werden, was in der Regel zwischen 3.000 und 8.000 Euro kostet. Ist ein Eingriff nicht möglich, ist eine lebenslange medikamentöse Behandlung und spezielle Diät erforderlich.
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
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