SHANK3 deficiency · 22q13.3 deletion syndrome · SHANK3-related neurodevelopmental disorder · Canine Phelan-McDermid syndrome · Phelan-McDermid syndrome
Das Phelan-McDermid-Syndrom ist eine schwere neurologische Veränderung, die das Nervensystem betrifft. Diese Störung wurde bisher ausschließlich im Labor mithilfe von Gen-Scheren (CRISPR/Cas9) bei Beagle-Hunden erzeugt, um Autismus-Spektrum-Störungen wissenschaftlich zu erforschen. In der normalen Haustierpopulation kommt diese Erkrankung natürlicherweise nicht vor.
Da es sich um ein reines Labormodell handelt, treten diese Symptome bei normalen Familienhunden nicht auf. Bei den betroffenen Laborhunden zeigen sich veränderte Verhaltensweisen und Entwicklungsstörungen, die bereits im Welpenalter einsetzen.
Eine Heilung ist nicht möglich, sodass betroffene Hunde eine lebenslange symptomatische Unterstützung benötigen würden. Die geschätzten Behandlungskosten liegen zwischen 3.000 und 12.000 Euro, wobei es für Haustiere keine kommerziellen Tests oder Standardtherapien gibt.
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
Weitere Erkrankungen, die Kopf / Nervensystem betreffen.