Autoimmune Polyendocrine Syndrome · Polyglandular Autoimmune Syndrome · Polyglanduläres Autoimmunsyndrom · Canine Polyglandular Syndrome · Polyendocrine syndrome
Das polyendokrine Syndrom ist eine schwere Autoimmunerkrankung, bei der das körpereigene Immunsystem fälschlicherweise mehrere hormonproduzierende Drüsen (endokrine Organe) angreift und schädigt. Zu diesen Drüsen gehören beispielsweise die Nebennieren, die Schilddrüse oder die Bauchspeicheldrüse. Durch diese Angriffe verliert der Körper die Fähigkeit, lebenswichtige Hormone selbst herzustellen.
Erste Symptome treten meist im jungen bis mittleren Erwachsenenalter auf. Je nachdem, welche Drüsen betroffen sind, bemerken Besitzer häufig extreme Schwäche, Erbrechen, vermehrten Durst, Gewichtsverlust oder plötzliche Kreislaufkollapse.
Die Erkrankung ist nicht heilbar, kann aber durch eine lebenslange Hormonersatztherapie und regelmäßige tierärztliche Kontrollen therapiert werden. Die dauerhaften Behandlungskosten sind sehr hoch und liegen in der Regel zwischen 5.000 und 15.000 Euro.
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
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