Alaskan Malamute Polyneuropathy · Greyhound Polyneuropathy · GHPN · NDRG1-associated polyneuropathy · NDRG1-PN · NDRG1-related polyneuropathy · Hereditary Polyneuropathy in Alaskan Malamutes · Familiäre Polyneuropathie beim Alaskan Malamute · GP · GPN · NDRG1-related polyneuropathy in Greyhounds · Greyhound Neuropathy · Sensory and Motor Neuropathy · NDRG1-associated neuropathy · Greyhound-Polyneuropathie · Hereditäre Neuropathie beim Greyhound · Polyneuropathy, NDRG1-related
Diese erbliche Erkrankung betrifft das periphere Nervensystem, also die Nerven außerhalb des Gehirns und Rückenmarks. Dabei baut sich die schützende Hülle der Nervenfasern, die sogenannte Myelinschicht, fortschreitend ab. Ohne diese Schutzschicht können Signale nicht mehr richtig vom Gehirn an die Muskeln übertragen werden.
Erste Symptome treten meist vor dem zweiten Lebensjahr auf und äußern sich durch Gangstörungen, Muskelschwund sowie Schwäche in den Hinterbeinen. Auch Atemprobleme und Heiserkeit durch eine Kehlkopflähmung können vorkommen.
Die Erkrankung ist nicht heilbar, weshalb nur eine unterstützende, lebenslange Linderung der Symptome möglich ist. Die Kosten für die fortlaufende tierärztliche Betreuung und Pflege liegen meist zwischen 1000 und 4000 Euro.
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
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