Congenital Pseudomyotonia · SERCA1-deficiency · Brody-like syndrome in dogs · Pseudomyotonie · ATP2A1-Myopathie
Die kongenitale paradoxe Pseudomyotonie ist eine erbliche Erkrankung der Muskeln, die durch eine Genmutation im SLC7A10-Gen verursacht wird. Bei dieser Störung können sich die Muskelzellen nach einer Anspannung nicht schnell genug wieder entspannen. Dies führt dazu, dass die Muskulatur des Hundes vorübergehend steif wird.
Die Symptome zeigen sich meist schon im Welpenalter, besonders nach plötzlicher Bewegung, Anstrengung oder Aufregung. Besitzer bemerken dann eine plötzliche Muskelsteifheit, ein kurzes Einfrieren der Bewegungen und einen auffällig staksigen Gang.
Die Erkrankung ist nicht heilbar, erfordert jedoch eine lebenslange Anpassung des Alltags und oft eine dauerhafte medikamentöse Unterstützung. Die geschätzten Behandlungskosten für die lebensbegleitende Therapie liegen zwischen 1.000 und 4.000 Euro.
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
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