Robinow-like syndrome · DVL2 mutation · DVL2-associated Robinow-like syndrome · Screw tail mutation
Das Robinow-Like-Syndrom ist eine erbliche Entwicklungsstörung des Skelettsystems, die durch eine Veränderung im sogenannten DVL2-Gen entsteht. Diese Mutation beeinträchtigt das normale Wachstum von Knochen und Knorpeln, was vor allem zu Fehlbildungen der Wirbelsäule, des Schädels und der Rute führt. Betroffene Hunde haben dadurch häufig deformierte Wirbelkörper und eine verkürzte Schnauze.
Erste Anzeichen zeigen sich meist schon im Welpenalter durch einen stark verkürzten, korkenzieherartigen Schwanz. Im weiteren Verlauf können Besitzer Bewegungsstörungen, Lähmungen der Hinterbeine oder Inkontinenz bemerken, wenn verformte Wirbel auf das Rückenmark drücken.
Die Erkrankung ist unheilbar, erfordert jedoch oft eine lebenslange Schmerztherapie und Physiotherapie oder teils schwere chirurgische Eingriffe an der Wirbelsäule. Die Behandlungskosten bewegen sich in der Regel zwischen 1.500 und 8.000 Euro.
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
Weitere Erkrankungen, die Allgemein / Stoffwechsel betreffen.