High sodium-potassium ATPase activity · Erythrocyte sodium-potassium ATPase hyperactivity · Hereditary stomatocytosis of Alaskan Malamutes · Na-K-ATPase hyperactivity · Stomatocytosis with high Na-K ATPase
Diese erbliche Besonderheit betrifft die roten Blutkörperchen, bei denen eine wichtige Salz-Pumpe (die Natrium-Kalium-ATPase) übermäßig aktiv ist. Dadurch gerät der Wasser- und Salzhaushalt der Zellen durcheinander, was zu verformten roten Blutkörperchen führt, die man unter dem Mikroskop als sogenannte Stomatozyten (mundförmige Zellen) erkennen kann. Zudem kann dies bei Blutuntersuchungen zu scheinbar erhöhten Kaliumwerten führen, ohne dass der Hund tatsächlich krank ist.
Die meisten betroffenen Hunde zeigen keinerlei Symptome, weshalb die Veränderung oft nur zufällig bei einer Blutuntersuchung im jungen oder mittleren Alter entdeckt wird. Gelegentlich kann eine leichte Blutarmut auftreten, die sich durch eine etwas geringere Ausdauer oder leichte Trägheit bemerkbar macht.
Eine spezielle Behandlung ist meistens nicht notwendig, da die Hunde eine normale Lebensqualität haben. Zur Überwachung des Blutbildes und der Elektrolyte können regelmäßige Kontrollen beim Tierarzt sinnvoll sein, was lebensbegleitend Kosten von etwa 150 bis 800 Euro verursacht.
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
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