Williams-Beuren Syndrome-like features · Extreme friendliness · Hypersociability in dogs · Canine Williams-Beuren syndrome · Hypersozialität
Diese Besonderheit ist keine Krankheit, sondern eine genetisch bedingte Verhaltensweise, die das Nervensystem betrifft. Sie ist mit Veränderungen auf dem Chromosom 6 verknüpft, die dem menschlichen Williams-Beuren-Syndrom ähneln und als typisches Merkmal der Domestikation, also der Anpassung des Hundes an den Menschen, gelten. Dies führt zu einem extrem freundlichen und aufgeschlossenen Verhalten.
Besitzer bemerken meist schon im Welpenalter, dass der Hund extrem kontaktfreudig ist, kaum Scheu vor fremden Menschen zeigt und intensiv deren Aufmerksamkeit sucht. Gelegentlich kann dies auch mit einer erhöhten Anfälligkeit für Trennungsangst verbunden sein.
Eine medizinische Behandlung ist nicht erforderlich, da es sich um eine reine Verhaltensausprägung handelt. Unterstützendes Hundetraining zur Förderung der Impulskontrolle ist optional und kann über das Hundeleben hinweg Kosten von 0 bis 1000 Euro verursachen.
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
Weitere Erkrankungen, die Kopf / Nervensystem betreffen.