Stevens-Johnson-Syndrom · Toxic Epidermal Necrolysis susceptibility · SJS/TEN · Arzneimittel-induzierte epidermale Nekrolyse · Stevens-Johnson syndrome, susceptibility to
Das Stevens-Johnson-Syndrom ist eine schwere, immunvermittelte Überempfindlichkeitsreaktion, die vor allem die Haut und die Schleimhäute betrifft. Bei einer genetischen Veranlagung können bestimmte Medikamente wie Phenobarbital dazu führen, dass das Immunsystem fälschlicherweise die eigenen Hautzellen angreift. Dies führt zu einer schmerzhaften Entzündung und dem Absterben der betroffenen Hautschichten.
Besitzer bemerken meist ein plötzliches Auftreten von schmerzhaften Blasen, offenen Wunden und sich ablösender Haut an Schleimhäuten wie Maul und Augen sowie am Körper. Begleitend treten oft Fieber und eine schwere allgemeine Schwäche auf, meist kurz nach der Einnahme eines auslösenden Medikaments.
Die Erkrankung ist ein akuter Notfall, der eine sofortige, intensive Behandlung in einer Tierklinik erfordert. Die Kosten für die Stabilisierung und Wundpflege liegen in der Regel zwischen 2.000 und 7.000 Euro. Ein kommerzieller Gentest ist für diese Veranlagung derzeit nicht verfügbar.
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
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