Taubheit, bilateral, und vestibuläre Dysfunktion, MYO7A-assoziiert(DINGS2)
MYO7A-related deafness and vestibular dysfunction · MYO7A-associated bilateral deafness · MYO7A-Taubheit und vestibuläre Dysfunktion · Congenital sensorineural deafness and vestibular dysfunction MYO7A · Deafness, bilateral, and vestibular dysfunction, MYO7A-related · Deafness with Vestibular Dysfunction 2 · Bilateral Deafness with Vestibular Dysfunction (DINGS2)
Was ist es?
Diese erbliche Erkrankung, auch bekannt als DINGS2, betrifft das Innenohr des Hundes und wird durch eine Veränderung im MYO7A-Gen verursacht. Sie schädigt sowohl die Hörzellen als auch das Gleichgewichtsorgan, was zu einem dauerhaften Verlust des Gehörs und der Balance führt. Die Vererbung erfolgt autosomal-rezessiv, sodass ein Welpe das veränderte Gen von beiden Elterntieren erben muss, um zu erkranken.
Wie äußert es sich?
Erste Symptome zeigen sich meist schon bei Welpen im Alter von wenigen Wochen, sobald sie aktiver werden. Besitzer bemerken eine vollständige beidseitige Taubheit sowie Gleichgewichtsstörungen wie Kopfschiefhaltung, Koordinationsprobleme und Orientierungslosigkeit.
Behandlung
Die Erkrankung ist nicht heilbar, weshalb betroffene Hunde lebenslang ein sicheres Umfeld und besondere Fürsorge benötigen. Die Kosten für die Erstdiagnostik und die Anpassung des Lebensraums liegen in der Regel zwischen 300 und 1500 Euro.
Wie wird darauf getestet?
Betroffene Rassen
Behandlungskosten
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.