Diese erbliche Besonderheit betrifft das Blutsystem des Hundes, genauer gesagt die Blutplättchen (Thrombozyten), die für die Blutgerinnung wichtig sind. Aufgrund einer genetischen Veränderung bildet der Körper weniger Blutplättchen, die dafür jedoch ungewöhnlich groß sind. Trotz dieser veränderten Form und Anzahl funktioniert die Blutgerinnung im Alltag normal, weshalb die Erkrankung als harmlos eingestuft wird.
Betroffene Hunde zeigen in der Regel keinerlei Symptome wie spontane Blutungen oder blaue Flecken. Die Veränderung ist meist ein reiner Zufallsbefund, der in jedem Alter bei einer routinemäßigen Blutuntersuchung entdeckt werden kann.
Eine Behandlung ist nicht notwendig, weshalb die Behandlungskosten bei 0 EUR liegen. Die Hunde haben eine normale Lebenserwartung, und das Wissen über diesen Befund schützt vor unnötigen Fehldiagnosen.
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
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