Woolly coat · Wollhaarigkeit · Woolly haircoat · Wollhaar-Syndrom · Abnormal woolly coat
Bei dieser Besonderheit handelt es sich um eine genetisch bedingte Veränderung des Haarwachstums, die das Fellsystem des Hundes betrifft. Durch eine Variante im sogenannten FGF5-Gen wächst das schützende Deckhaar nicht wie üblich, sodass ein sehr langes, weiches und wolliges Unterhaar dominiert. Dies ist besonders bei nordischen Hunderassen wie Siberian Huskies oder Alaskan Malamutes als 'Woolly'-Fell bekannt.
Besitzer bemerken ein ungewöhnlich langes, extrem plüschiges Fell, das sehr weich ist und leicht verfilzt. Diese Veränderung der Fellstruktur zeigt sich meist schon im Welpenalter oder spätestens beim Wechsel zum Erwachsenenfell.
Diese Veränderung ist rein kosmetischer Natur und erfordert keine medizinische Behandlung, weshalb keine Tierarztkosten (0 EUR) entstehen. Das Fell benötigt jedoch lebenslang eine regelmäßige und sorgfältige Pflege, um Verfilzungen und daraus folgende Hautirritationen zu verhindern.
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
Weitere Erkrankungen, die Haut & Fell betreffen.