Entdecke alles über Alaskan Malamute
Erfahre mehr über Rasseeigenschaften, Gesundheit, Geschichte und finde vertrauenswürdige Züchter
Auf einen Blick
Alaskan Malamute im Überblick
Die wichtigsten Fakten, Eigenschaften und Gesundheitspunkte — bevor du tiefer einsteigst.
Gesundheits-Note
Im Vergleich zu anderen Rassen
Der Alaskan Malamute ist eine robuste nordische Rasse, die jedoch einige rassetypische Risiken in sich trägt. Besonders wichtig ist der DNA-Test auf die schwere Polyneuropathie (AMPN) sowie die Röntgenuntersuchung auf Hüftgelenksdysplasie (HD). Wenn Sie beim Welpenkauf auf diese Pflichtuntersuchungen sowie auf Tests gegen Chondrodysplasie achten, erhalten Sie einen sehr widerstandsfähigen Begleiter.
Lebenserwartung
10–14 Jahre
Schulterhöhe
56–65 cm
Gewicht
34–43 kg
Praktisches
- Welpenpreis: 1.200 – 2.500 €
- Fell: Dicht, rau, mittellang mit dichter Unterwolle
- Herkunft: USA (Alaska)
Typische Fellfarben
- Von Weiß über verschiedene Grautöne bis Schwarz
- oft mit Gesichtsmaske
Wesen
Alltag
Worauf es ankommt
Gerade beim Alaskan Malamute ist die Wahl des Züchters die wichtigste Entscheidung, die du triffst. Seriöse Züchter testen die Elterntiere konsequent auf Erbkrankheiten, achten auf eine gesunde Sozialisierung der Welpen und stehen dir auch nach der Übergabe zur Seite. Ein günstiger Welpe ohne Untersuchungen wird später meist zum teuersten Hund.
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Der Alaskan Malamute ist ein kraftvoller, unglaublich ausdauernder Schlittenhund — gezüchtet, um schwerste Lasten durch arktisches Eis zu ziehen, angetrieben von enormer Eigenständigkeit und einem eisernen Willen.
Perfekt für dich, wenn:
- Du suchst keinen Balljunkie, sondern einen echten Athleten für Zughundesport, Canicross oder stundenlange Wanderungen bei Kälte.
- Du führst mit souveräner Gelassenheit und Humor, statt blinden Kadavergehorsam zu erwarten.
- Du möchtest einen Hund, der jeden Besucher freundlich begrüßt und keinen ausgeprägten Wachtrieb besitzt.
- Du hast idealerweise einen hoch eingezäunten, ausbruchssicheren Garten, in dem er auch im tiefsten Winter draußen liegen darf.
Weniger geeignet, wenn:
- Du erwartest, dass dein Hund beim Anblick von Wild sofort abrufbar ist — er wurde als eigenständiger Jäger und Läufer gezüchtet, Freilauf ist oft eine Illusion.
- Du bist ein Schönwettergänger und bevorzugst warme Sommer — dieser Hund blüht erst auf, wenn du anfängst zu frieren.
- Du lebst in einer Etagenwohnung und musst ihn täglich lange allein lassen — als rudelorientierter Nordischer Spitz quittiert er das oft mit ausdauerndem Heulen.
- Du suchst einen Hund, der auf der Hundewiese jeden Artgenossen liebt — besonders bei gleichgeschlechtlichen Hunden kann er sehr dominant auftreten.
Der echte Vibes-Check
Ein Alaskan Malamute ist wie eine vierbeinige Güterlokomotive: Er bringt enorme Kraft und stoische Ruhe mit, lässt sich aber nicht auf Knopfdruck lenken. Du bekommst keinen unterwürfigen Begleiter, sondern einen archaischen Partner auf Augenhöhe, der immer selbst mitdenkt — und im Zweifelsfall entscheidet, dass sein Plan gerade besser ist als deiner.
Steckbrief
Der Alaskan Malamute ist ein eindrucksvoller Hund, dessen Ursprung im hohen Norden liegt und der eng mit der Geschichte der Inuit verbunden ist. Die Rasse ist Teil der FCI-Gruppe 5: Spitze und Hunde vom Urtyp, Sektion 1: Nordische Schlittenhunde. Sie zeichnet sich durch eine kraftvolle, robuste Konstitution und einen tiefen Brustkorb aus, was ihr eine hohe Ausdauer bei extremen Witterungsbedingungen ermöglicht. Mit seinem dichten, doppelten Fell ist der Alaskan Malamute hervorragend gegen Kälte geschützt. Dabei ist das Deckhaar rau und das Unterfell dicht und ölig, um Schnee und Eis abzuweisen. Typisch für die Rasse sind auch die mandelförmigen, braunen Augen, die eine gewisse Wachsamkeit und Intelligenz ausstrahlen. Ein Unterscheidungsmerkmal zur ähnlichen Rasse des Siberian Husky sind die gröbere Statur und die größere Masse des Malamutes. Hinsichtlich verschiedener Linien lässt sich feststellen, dass es kaum Unterschiede zwischen Show- und Arbeitslinien gibt, da die Rasse vor allem auf ihre ursprüngliche Nutzung als Lastenträger optimiert ist.
| Höhe | 56 - 60 cm (Weiblich), 61 - 65 cm (Männlich) |
| Gewicht | 34 - 38 kg (Weiblich), 36 - 43 kg (Männlich) |
| Lebenserwartung | 10 - 14 Jahre |
| Charakter | Loyal, intelligent, selbstbewusst |
| Fell | Dicht, rau, mittellang mit dichter Unterwolle |
| Fellfarbe | Von Weiß über verschiedene Grautöne bis Schwarz, oft mit Gesichtsmaske |
| Preis | 1200 - 2500 € |
Geschichte
Die Alaskan Malamutes sind eine der ältesten Hunderassen und ihre Geschichte reicht mindestens 4000 Jahre zurück. Sie wurden von den Mahlemiut-Inuit im nordwestlichen Alaska gezüchtet und verwendet, um schwere Lasten über weite Strecken zu ziehen. Die Mahlemiut waren bekannt für ihre hervorragenden Hundeteams und züchteten ihre Hunde nach Arbeitsfähigkeit und Ausdauer. Der Name "Malamute" leitet sich von "Mahlemiut" ab, was so viel wie "Volk der Mahle" bedeutet. Mit dem Goldrausch Ende des 19. Jahrhunderts kamen viele Menschen in den Norden und mit ihnen viele andere Hunderassen, mit denen die Malamutes gekreuzt wurden. Die Rasse war daher Ende des 19. Jahrhunderts fast ausgestorben. In den 1920er Jahren bemühten sich Liebhaber dieser Rasse, den ursprünglichen Alaskan Malamute wiederzubeleben, was schließlich zur Anerkennung der Rasse durch den American Kennel Club im Jahr 1935 führte. Im Laufe der Zeit wurden Malamutes auch außerhalb Alaskas beliebt und sind heute in vielen Teilen der Welt zu finden.
Der Alaskan Malamute wurde von den Mahlemiut-Inuit als Schlittenhund für den Transport schwerer Lasten über weite Strecken in arktischen Regionen gezüchtet.
USA (Alaska)
1800
Charakter & Wesen
Der Alaskan Malamute ist ein ausgeglichener, ruhiger und loyaler Begleiter. Seine ursprüngliche Aufgabe als Arbeitshund in engem Kontakt mit Menschen hat dazu geführt, dass er eine sehr enge Bindung zu seiner Bezugsperson entwickelt. Er ist menschenbezogen und freundlich, kann aber auch eigenständig und selbstbewusst agieren. Seine Intelligenz und sein Lernwillen machen ihn zu einem interessanten Partner, der jedoch auch seine Herausforderungen mitbringt. Denn der Malamute ist bekannt für seinen eigenen Kopf und seine Sturheit. Er benötigt eine klare Führung und Konsequenz, um sich in die Familie zu integrieren. Der Alaskan Malamute ist ein aktiver Hund, der viel Bewegung und Beschäftigung benötigt. Lange Spaziergänge, Wanderungen oder Schlittenfahrten sind genau sein Ding. Da er ursprünglich zum Ziehen schwerer Lasten gezüchtet wurde, kann er auch heute noch als Zughund im Freizeit- oder Sportbereich eingesetzt werden. Die Arbeit gibt ihm nicht nur die benötigte körperliche Auslastung, sondern auch die geistige Beschäftigung, die er benötigt, um ausgeglichen und zufrieden zu sein. Es ist jedoch zu beachten, dass der Alaskan Malamute einen starken Jagdtrieb hat. Das bedeutet, dass er ohne entsprechende Erziehung und Training dazu neigen kann, kleinen Tieren nachzujagen. Daher ist es besonders wichtig, früh mit dem Rückruftraining zu beginnen und sicherzustellen, dass er in sicherer Umgebung frei laufen kann. Im Umgang mit anderen Hunden zeigt sich der Alaskan Malamute in der Regel freundlich und aufgeschlossen. Seine ursprüngliche Lebensweise im Rudel hat ihn zu einem sozialen Wesen gemacht. Er kommt gut mit anderen Hunden aus, sofern diese ihm gegenüber respektvoll und nicht zu aufdringlich sind. Es kann jedoch vorkommen, dass er bei unsicherem oder aggressivem Verhalten anderer Hunde entsprechend reagiert. Es ist daher ratsam, den Umgang mit anderen Hunden unter Aufsicht zu halten. Trotz seiner freundlichen und offenen Art hat der Alaskan Malamute auch eine wachsame Seite. Er ist aufmerksam und bemerkt schnell, wenn etwas in seiner Umgebung nicht stimmt. Dabei bellt er nicht unnötig, sondern nur, wenn er einen Grund dazu sieht. Daher eignet er sich nicht als Wachhund im klassischen Sinn, sondern eher als aufmerksamer Beobachter, der seine Familie bei Bedarf alarmiert. Auch wenn der Alaskan Malamute eine selbstständige Rasse ist, genießt er die Gesellschaft seiner Menschen sehr. Er ist gerne Teil des Familienlebens und sollte nicht zu lange alleine gelassen werden. Mit dem richtigen Training und einer angemessenen Auslastung kann er jedoch lernen, auch einmal alleine zu bleiben.
| Erziehbarkeit Hat einen starken eigenen Kopf und testet Grenzen. | Eigenwillig |
| Wachsamkeit Meldet Ungewöhnliches, bleibt dabei aber kontrolliert. | Mittel |
| Offenheit gegenüber Fremden Wärmt sich schnell auf und ist generell offen. | Freundlich |
| Jagd- oder Hütemotivation Leichtes Interesse an Bewegung und Kleintieren, gut kontrollierbar. | Gering |
Wissenswertes!
Ein lustiger Fakt über den Alaskan Malamute: Er bellt kaum! Stattdessen kommuniziert er mit einem Reihe von Lauten, darunter Jaulen, Heulen und sogar "Sprechen". Ein Alaskan Malamute kann manchmal ein wahrer Plauderer sein!
Was dich erwartet
Alaskan Malamutes gelten als ruhige, eigensinnige Hunde, die eher schwer zu erziehen sind. Sie sind leidenschaftliche Jäger und lieben es zu Laufen. Malamutes brauchen geistige und körperliche Beschäftigung und aufgrund der jagdlichen Motivationen einen von Anfang an gut auftrainierten Rückruf.
Haltung & Pflege
Der Alaskan Malamute ist ein Hund für aktive Menschen. Seine Größe und Energie machen ihn weniger geeignet für eine Haltung in der Stadt, obwohl er mit genügend Auslauf und Beschäftigung auch in einem Stadthaus glücklich sein kann. Er braucht jedoch täglich ausreichend Bewegung und geistige Anregung. Er ist freundlich und geduldig mit Kindern, aber aufgrund seiner Größe und Kraft sollte er immer beaufsichtigt werden, wenn er mit kleinen Kindern interagiert. Er hat einen starken Jagdtrieb, daher könnte er kleinere Haustiere als Beute ansehen. Mit anderen Hunden versteht er sich in der Regel gut, wenn sie respektvoll und nicht zu aufdringlich sind.
| Familienfreundlich Liebt das Familienleben und blüht in einer Gruppe auf. | Sehr familienorientiert |
| Kinderfreundlich Nimmt kindliches Toben und Umarmen mit Fassung. | Geduldig mit Kindern |
| Hundefreundlich Versteht sich in der Regel gut mit anderen Hunden. | Generell verträglich |
| Stadtgeeignet Geht in der Stadt, aber nur mit sehr aktiven Besitzern. | Schwierig in der Stadt |
Ein Hund zu besitzen ist nicht nur ein Privileg, sondern auch eine Verantwortung. Wenn du einen Hund in dein Leben bringen möchtest, musst du dir der Verpflichtung bewusst sein, die Hundehaltung mit sich bringt!!
Erziehung & Training
Malamutes sind intelligente Hunde, die gerne arbeiten und eine Aufgabe haben. Sie lieben es, zu lernen und zu arbeiten, brauchen aber eine klare und konsequente Führung. Aufgrund ihrer Sturheit können sie manchmal eine Herausforderung sein, daher ist Geduld und Konsequenz in der Erziehung sehr wichtig. Malamutes sind keine Balljunkies, sie lieben es jedoch, zu ziehen. Zughundesportarten wie Canicross, Bikejoring oder Skijoring sind perfekt für sie. Auch Such- und Nasenarbeit, Agility oder Obedience können sie begeistern. Es ist wichtig, dass Malamutes lernen, Frustrationstoleranz und Impulskontrolle zu entwickeln. Sie neigen dazu, ihren starken Jagdtrieb auszuleben, wenn sie gelangweilt oder unterfordert sind. Daher sollte man darauf achten, dass sie ausreichend geistig und körperlich ausgelastet sind, aber auch Ruhephasen einlegen können.
Ernährung & Pflege
Malamutes sind aktive und kräftige Hunde, die eine ausgewogene Ernährung benötigen. Eine Mischung aus hochwertigem Trocken- oder Nassfutter mit regelmäßigen Portionen von frischem Fleisch, Gemüse und Vollkornprodukten ist ideal. Wie bei allen Rassen sollte man auch bei Malamutes übergewicht vermeiden, da dies die Gelenke belastet und zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Der Malamute verfügt über ein dichtes Doppelfell, das ihn vor extremen Witterungsbedingungen schützt. Es benötigt regelmäßige Pflege, insbesondere während des Fellwechsels im Frühjahr und Herbst, wenn sie stark haaren. Einmal pro Woche gründlich zu bürsten reicht in der Regel aus, um das Fell sauber und gesund zu halten. Das Fell der Malamutes ist perfekt an kalte Temperaturen angepasst, sie kommen aber auch mit dem deutschen Klima gut zurecht. Im Sommer sollte man allerdings darauf achten, dass sie nicht überhitzen und immer Zugang zu frischem Wasser haben.
| Pflegeaufwand Regelmäßiges Bürsten und gelegentliches professionelles Grooming. | Mittelmäßig |
| Bewegungsbedarf Arbeitshundenergie, die täglich abgebaut werden muss. | Hochaktiv |
| Haaren Regelmäßiges Haaren — Hundehaare auf Kleidung sind ab jetzt normal. | Mittel |
| Erziehbarkeit Hat einen starken eigenen Kopf und testet Grenzen. | Eigenwillig |
Diese Informationen werden derzeit von Experten überprüft. Falls du einen Fehler entdeckst, sende bitte eine E-Mail an info@honestdog.de!!
Gesundheit
Solide
Gesundheits-Note
Der Alaskan Malamute ist eine robuste nordische Rasse, die jedoch einige rassetypische Risiken in sich trägt. Besonders wichtig ist der DNA-Test auf die schwere Polyneuropathie (AMPN) sowie die Röntgenuntersuchung auf Hüftgelenksdysplasie (HD). Wenn Sie beim Welpenkauf auf diese Pflichtuntersuchungen sowie auf Tests gegen Chondrodysplasie achten, erhalten Sie einen sehr widerstandsfähigen Begleiter.
Note relativ zu anderen Rassen — KI-basiert, vom Veterinärgenetik-Modell erstellt.
Im Alltag kann das heißen
Du solltest auf ein gesundes Wachstum, gelenkschonende Bewegung und regelmäßige Augenkontrollen achten, damit dein Hund lange fit und aktiv bleibt.
Rolle des Züchters
Seriöse Züchter lassen Hüften, Ellenbogen und Augen der Elterntiere prüfen und testen gezielt auf erbliche Nervenerkrankungen, um Risiken zu senken.
Keine Gesundheitstests verfügbar
Für diese Rasse sind derzeit keine spezifischen Gesundheitstests verfügbar.
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Erfahrungen mit dem Alaskan Malamute
Melanie S., Halterin aus Hessen (Hündin, seit 2023)
Wer sich einen Malamute ins Haus holt, muss sich darüber im Klaren sein, dass diese Hunde kein normales Haustier, sondern ein echter Lebensstil sind. Unsere Hündin ist zwar unglaublich verschmust, verspielt und lernt extrem schnell, aber sie testet auch ständig ihre Grenzen aus. Man darf ihr keinen Zentimeter nachgeben, sonst übernimmt sie sofort die Führung. Ein absolut konsequenter und sicherer Führungsstil ist hier das A und O.
Was man vor dem Kauf unbedingt wissen sollte: Diese Rasse hat einen enormen Bewegungsdrang und braucht eine echte Aufgabe, am besten Zugsport. Außerdem haaren sie extrem und können sehr lautstark fordernd sein. Auch die Verträglichkeit mit gleichgeschlechtlichen Hunden kann im Erwachsenenalter zum Problem werden. Man muss bereit sein, unglaublich viel Zeit, Geduld und Arbeit in die Erziehung und Auslastung zu investieren.
Andreas K., erfahrener Halter aus Bayern (Rüde, seit 2017)
Als Anfängerhund würde ich den Alaskan Malamute auf keinen Fall empfehlen. Diese Hunde ticken einfach völlig anders als die typischen, auf Zusammenarbeit selektierten Rassen. Sie sind extrem eigenständig und hinterfragen jedes Kommando auf seinen Sinn. Wenn man versucht, mit Druck oder ohne die nötige Konsequenz zu arbeiten, tanzen sie einem sofort auf der Nase herum.
Ein unausgelasteter Malamute kann zu Hause sprichwörtlich zum Zerstörer werden. Sie brauchen nicht nur körperliche Beschäftigung wie lange Wanderungen oder Zugarbeit, sondern müssen auch geistig gefordert werden. Ohne eine feste Aufgabe und eine sehr souveräne Führung ist diese Rasse kaum zu bändigen. Man sollte sich diesen Hund nur anschaffen, wenn man bereit ist, sein gesamtes Leben nach den Bedürfnissen des Tieres auszurichten.
Sabine M., Halterin aus Baden-Württemberg (Rüde, seit 2021)
Man muss sich darüber im Klaren sein, dass ein Malamute draußen fast nie ohne Leine laufen kann. Ihr Jagdtrieb ist extrem stark, und sie sind unglaublich schnelle, effiziente Jäger. Wenn sie erst einmal ein Eichhörnchen oder ein anderes Kleintier im Visier haben, sind sie weg. Ein normaler Rückruf stößt bei dieser eigenständigen Rasse sehr schnell an seine Grenzen.
Auch das Thema Kraft an der Leine darf man nicht unterschätzen. Wenn ein ausgewachsener Malamute mit seinen über 35 Kilo beschließt, in eine andere Richtung zu ziehen, muss man körperlich absolut dagegenhalten können. Für uns ist er der tollste Begleiter der Welt, aber man muss eben mit der Sturheit, dem Jagdtrieb und der enormen Kraft im Alltag umgehen können.
sinngemäß aus echten Halterberichten
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Häufige Fragen zum Alaskan Malamute
Ist ein Alaskan Malamute der richtige Hund für mich?
Der Alaskan Malamute ist ein aktiver Hund, der viel Bewegung und Beschäftigung braucht. Informiere dich über Charakter, Pflegeaufwand und Platzbedarf, bevor du dich entscheidest.
Wie alt wird ein Alaskan Malamute?
Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Alaskan Malamute liegt bei 10-14 Jahren. Mit guter Pflege und regelmäßigen Tierarztbesuchen kann dein Hund ein langes, gesundes Leben führen.
Wie viel Pflege braucht ein Alaskan Malamute?
Der Pflegeaufwand für einen Alaskan Malamute umfasst regelmäßiges Bürsten, Krallenpflege und Zahnpflege. Bei HonestDog findest du ausführliche Pflegetipps für jede Rasse.
Ist ein Alaskan Malamute gut für Familien mit Kindern?
Der Alaskan Malamute kann ein toller Familienhund sein. Wichtig ist die richtige Erziehung und Sozialisation. Bei HonestDog findest du Informationen zur Familientauglichkeit jeder Rasse.
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