Wir gruppieren Zuchtprogramme nach Tiefe der Gesundheitstests in drei Stufen. Frag deinen Züchter direkt, welches Level er erfüllt.
Ein Züchter auf Level Sehr Gut testet alle Pflichttests plus 5 weitere klinisch empfohlene Untersuchungen, die das Risiko bei dieser Rasse senken.
Zusätzlich zu den Pflichttests:
Progressive retinale Atrophie, generisch(PRA)
Augen
Die progressive Retinaatrophie (PRA) ist eine erblich bedingte Erkrankung des Auges, bei der die Netzhaut (Retina) langsam ihre Funktion verliert. Dabei sterben die lichtempfindlichen Zellen im hinteren Teil des Auges schrittweise ab. Da diese Zellen für das Sehen verantwortlich sind, führt der fortschreitende Abbau letztlich zur vollständigen Erblindung des Hundes.
Bestanden: CLEAR
Katarakt(HC)
Augen und Sehvermögen
Der Graue Star (Katarakt) ist eine Erkrankung des Auges, bei der sich die Linse im Laufe der Zeit trübt. Diese Trübung verhindert, dass das Licht richtig auf die Netzhaut fällt, was die Sehfähigkeit stark einschränkt. Ohne Behandlung führt dieser Prozess in der Regel zur vollständigen Erblindung des betroffenen Auges.
Augen · Bestanden: CLEAR
Patellaluxation(PL)
Bewegungsapparat
Bei einer Patellaluxation rutscht die Kniescheibe aus ihrer normalen Gleitrinne im Kniegelenk. Dies ist eine mechanische Fehlbildung des Bewegungsapparates, bei der die Führung der Kniescheibe nicht stabil ist. Ohne Behandlung kann das wiederholte Herausspringen zu dauerhaftem Gelenkverschleiß (Arthrose) und Schmerzen führen.
Physisch · Bestanden: 0
Pontozerebelläre Hypoplasie, AMPD2-assoziiert(PCH)
Nervensystem
Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine schwere, erblich bedingte Fehlbildung des Gehirns, genauer gesagt des Kleinhirns und des Hirnstamms. Diese Bereiche steuern wichtige Körperfunktionen sowie die Bewegungskoordination, entwickeln sich jedoch bei betroffenen Hunden nicht vollständig. Die Erkrankung ist auch als Cirneco-okulo-neurologisches Syndrom bekannt.
Bestanden: Clear or Carrier
Anästhesie-Sensitivität
Stoffwechsel
Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine genetisch bedingte Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Narkosemitteln, die häufig mit dem sogenannten MDR1-Gendefekt zusammenhängt. Durch diesen Defekt ist die Blut-Hirn-Schranke – eine Schutzbarriere im Gehirn – durchlässiger, wodurch Wirkstoffe schlechter abgebaut werden und das Nervensystem belasten. Dies betrifft vor allem den Stoffwechsel und das zentrale Nervensystem des Hundes.
Bestanden: CLEAR
Die Levels sind ein Vergleichsrahmen, kein offizielles Zertifikat. Sie helfen, Züchterprogramme nüchtern zu vergleichen.
Eine vollständige Checkliste mit allen Pflicht- und empfohlenen Tests, Identitäts- und Aufzucht-Fragen — direkt zum Mitnehmen.
Zur vollständigen ChecklisteFür Züchter
Maschinen-lesbare Verpaarungsregeln, Mindestalter, Prüfschemata und die Anforderungen für die Verifizierung auf HonestDog — als ausdruckbarer Leitfaden.
Beispiel-Regel — Hüftdysplasie (HD-FCI)
Beide Elterntiere müssen für Hüftdysplasie (HD-FCI) getestet sein und ein bestandenes Ergebnis vorweisen.
Wir sammeln die Pflichttests aus offiziellen Zuchtordnungen und veterinärwissenschaftlichen Datenbanken — und prüfen jeden hochgeladenen Befund auf Echtheit.
L1 = aus Zuchtordnungen verpflichtend. L2 = empfohlen oder klinisch indiziert. L3 = niedrige Prävalenz. Jede Zuordnung trägt eine Quelle und einen Vertrauenswert.
VDH-Zuchtordnungen, CIDD (Universität von PEI), OMIA (Universität Sydney), kuratierte tierärztliche Eingaben.
Hochgeladene Befunde werden per KI extrahiert und durch unser Team auf Echtheit, Datum und Ergebnis geprüft.
Beim Cirneco dell'Etna sind aktuell 0 Tests durch die einschlägigen Zuchtordnungen verpflichtend. Die häufigsten sind —. Jeder Test muss vor der Verpaarung durchgeführt sein und das Ergebnis muss innerhalb des durch die Zuchtordnung festgelegten Bereichs liegen.
Sieh dir Züchter an, die ihre Pflicht-Tests bereits zur Verifizierung hochgeladen haben.
Verifizierte Züchter anzeigenGesundheits-Leitfaden
Welche Tests sind Pflicht, woran erkennt man verantwortungsvolle Zucht — und was kostet es, wenn es schief geht.
Wir haben für den Cirneco dell'Etna 0 Pflichtuntersuchungen und 5 empfohlene Tests aus Zuchtordnungen, der Universität von PEI (CIDD) und OMIA zusammengetragen — gewichtet nach Schwere und Erblichkeit.
Was die Note bedeutet
Der Cirneco dell'Etna ist eine sehr ursprüngliche und robuste Rasse mit einer hervorragenden gesundheitlichen Verfassung. Es gibt für diese Rasse keine verpflichtenden L1-Zuchttests, allerdings werden Vorsorgeuntersuchungen auf Patellaluxation sowie erbliche Augenerkrankungen wie der Graue Star (Katarakt) empfohlen. Wenn Käufer auf diese wenigen L2-Untersuchungen bei den Elterntieren achten, erhalten sie einen genetisch sehr gesunden Begleiter.
Jede Rasse ist anfällig für bestimmte Erkrankungen — viele davon sind erblich. Genau wie beim Menschen erben Hunde diese Anlagen von ihren Eltern. Verantwortungsvolle Züchter prüfen ihre Zuchttiere auf diese Veranlagungen und stimmen Verpaarungen so ab, dass das Risiko für die Welpen sinkt.
Nein — aber sie sind das wirksamste Werkzeug, das wir haben. Ernährung, Bewegung, Umfeld und Genetik beeinflussen alle, ob eine Krankheit ausbricht. Wenn Züchter die richtigen Tests einsetzen, sinkt die Wahrscheinlichkeit vieler Erkrankungen deutlich.
Es gibt keine Universal-Lösung. Beim Cirneco dell'Etna sind aktuell 0 Pflichttests verbreitet, dazu 5 weitere empfohlene Tests. Welche das genau sind und welche Schwellenwerte zählen, zeigen wir weiter unten.
Wichtig zu wissen
Für viele Erbkrankheiten existieren noch keine zuverlässigen Screening-Tests. Bei komplexen, polygen vererbten Erkrankungen sagen Tests die Ausprägung beim Welpen nicht immer voraus. Trotzdem sind sie ein mächtiges Instrument verantwortungsvoller Zucht.
Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Gesundheitstests:
Untersuchen die DNA des Hundes auf bekannte krankmachende Mutationen. Sie sind schon ab Welpenalter durchführbar und liefern eine binäre Aussage (frei / Träger / betroffen).
Klinische und bildgebende Untersuchungen wie Röntgen, Ultraschall oder Augenspiegelung. Sie zeigen, wie sich eine Anlage tatsächlich beim Hund auswirkt — meist erst ab 12–18 Monaten aussagekräftig.