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Unsere Gesundheits-Testlevel für den Weißer Schweizer Schäferhund

Wir gruppieren Zuchtprogramme nach Tiefe der Gesundheitstests in drei Stufen. Frag deinen Züchter direkt, welches Level er erfüllt.

Ein Züchter auf Level Sehr Gut testet alle Pflichttests plus 8 weitere klinisch empfohlene Untersuchungen, die das Risiko bei dieser Rasse senken.

Zusätzlich zu den Pflichttests:

  • Zahnfehlbildungen

    Andere

    Zahnfehlbildungen sind angeborene oder erworbene Fehlstellungen der Zähne und des Kiefers im Maul des Hundes. Dazu gehören schief stehende Zähne, die man auch als Malokklusion bezeichnet, oder das vollständige Fehlen von Zähnen. Diese Störungen können dazu führen, dass das Gebiss nicht richtig schließt, was die Kaufunktion beeinträchtigt.

    Bestanden: CARRIER

  • Augenanomalien

    Augen

    Augenanomalien sind angeborene Fehlentwicklungen, die verschiedene Strukturen des Auges betreffen koennen. Dazu gehoeren beispielsweise Veraenderungen der Netzhaut, also der lichtempfindlichen Schicht im hinteren Auge, der Linse oder der Hornhaut. Diese Defekte entstehen waehrend der Entwicklung des Welpen im Mutterleib und betreffen das gesamte Sehsystem.

    Physisch · Bestanden: CLEAR

  • Ektropium / Entropium

    Augen

    Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine Fehlstellung der Augenlider des Hundes. Beim Entropium rollt sich das Augenlid nach innen, wodurch die Haare auf der empfindlichen Hornhaut reiben, während beim Ektropium das Lid schlaff nach außen hängt und das Auge ungeschützt austrocknet. Beide Formen betreffen das Auge und können ohne Behandlung zu chronischen Entzündungen führen.

    Bestanden: CLEAR

  • Cryptorchidism, retained testicle

    Fortpflanzung

    Kryptorchismus ist eine angeborene Entwicklungsstörung der Fortpflanzungsorgane bei männlichen Hunden. Dabei wandern einer oder beide Hoden während des Wachstums nicht wie normal in den Hodensack, sondern verbleiben im Bauchraum oder im Leistenkanal. Da die Hoden im Körperinneren einer zu hohen Temperatur ausgesetzt sind, können sie dort keine gesunden Samenzellen bilden.

    Physisch · Bestanden: CARRIER

  • Albinismus

    Genetik und DNA

    Albinismus ist eine angeborene, erblich bedingte Störung, bei der der Körper des Hundes nicht genügend Melanin herstellen kann. Melanin ist der natürliche Farbstoff, der für die Färbung von Haut, Fell und Augen verantwortlich ist. Da dieser Farbstoff fehlt, sind die betroffenen Gewebe völlig farblos.

    DNA · Bestanden: CARRIER

  • vitiligo

    Haut und Fell

    Vitiligo ist eine harmlose Erkrankung der Haut, bei der das körpereigene Immunsystem die pigmentbildenden Zellen zerstört. Dadurch verliert die Haut oder das Fell an den betroffenen Stellen dauerhaft ihre Farbe. Die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes werden davon nicht beeinflusst.

    Haut · Bestanden: Kein Pigmentverlust

  • Herzerkrankungen

    Herz

    Herzerkrankungen betreffen das Herz-Kreislauf-System des Hundes, bei dem die Pumpleistung des Herzens beeinträchtigt ist. Dies kann durch angeborene Fehler oder im Laufe des Lebens erworbene Veränderungen des Herzmuskels oder der Herzklappen geschehen. Dadurch wird der gesamte Körper des Tieres nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen versorgt.

    Physisch · Bestanden: NORMAL

  • Epilepsie(IE)

    Nervensystem

    Epilepsie ist eine chronische Erkrankung des Gehirns und des zentralen Nervensystems. Dabei kommt es zu plötzlichen, unkontrollierten elektrischen Entladungen im Gehirn, die die normale Informationsübertragung stören. Diese Fehlfunktion äußert sich in wiederkehrenden Krampfanfällen.

    Physisch · Bestanden: Keine Epilepsie

Die Levels sind ein Vergleichsrahmen, kein offizielles Zertifikat. Sie helfen, Züchterprogramme nüchtern zu vergleichen.

Was du beim Züchterbesuch fragen solltest

Eine vollständige Checkliste mit allen Pflicht- und empfohlenen Tests, Identitäts- und Aufzucht-Fragen — direkt zum Mitnehmen.

Zur vollständigen Checkliste

Für Züchter

Für Züchter: Zuchttauglichkeit beim Weißer Schweizer Schäferhund

Maschinen-lesbare Verpaarungsregeln, Mindestalter, Prüfschemata und die Anforderungen für die Verifizierung auf HonestDog — als ausdruckbarer Leitfaden.

Beispiel-Regel — Ellenbogendysplasie

Polygenisch — beide Elterntiere sollten mindestens das Ergebnis "1" erreichen. Idealerweise besser. Phenotypen aus belasteten Linien sollten nicht für die Zucht herangezogen werden.

↓Zuchttauglichkeits-Leitfaden als PDF

So verifiziert HonestDog

Wir sammeln die Pflichttests aus offiziellen Zuchtordnungen und veterinärwissenschaftlichen Datenbanken — und prüfen jeden hochgeladenen Befund auf Echtheit.

Drei-Stufen-Modell

L1 = aus Zuchtordnungen verpflichtend. L2 = empfohlen oder klinisch indiziert. L3 = niedrige Prävalenz. Jede Zuordnung trägt eine Quelle und einen Vertrauenswert.

Quellen

VDH-Zuchtordnungen, CIDD (Universität von PEI), OMIA (Universität Sydney), kuratierte tierärztliche Eingaben.

Dokumentenprüfung

Hochgeladene Befunde werden per KI extrahiert und durch unser Team auf Echtheit, Datum und Ergebnis geprüft.

Häufige Fragen zur Gesundheit beim Weißer Schweizer Schäferhund

Beim Weißer Schweizer Schäferhund sind aktuell 10 Tests durch die einschlägigen Zuchtordnungen verpflichtend. Die häufigsten sind DNA-Identitätsnachweis, Zahn- und Bissbewertung, Ellenbogendysplasie (ED). Jeder Test muss vor der Verpaarung durchgeführt sein und das Ergebnis muss innerhalb des durch die Zuchtordnung festgelegten Bereichs liegen.

Verifizierte Weißer Schweizer Schäferhund-Züchter auf HonestDog

Sieh dir Züchter an, die ihre Pflicht-Tests bereits zur Verifizierung hochgeladen haben.

Verifizierte Züchter anzeigen→

Gesundheits-Leitfaden

Weißer Schweizer Schäferhund Gesundheits-Leitfaden

Welche Tests sind Pflicht, woran erkennt man verantwortungsvolle Zucht — und was kostet es, wenn es schief geht.

Wir haben für den Weißer Schweizer Schäferhund 10 Pflichtuntersuchungen und 8 empfohlene Tests aus Zuchtordnungen, der Universität von PEI (CIDD) und OMIA zusammengetragen — gewichtet nach Schwere und Erblichkeit.

Was die Note bedeutet

S
A
B
C
D
E

Der Weiße Schweizer Schäferhund erhält die Note C, da er eine überdurchschnittliche Anzahl an genetischen Risiken trägt, die jedoch durch gezielte Tests kontrollierbar sind. Besonders im Auge behalten muss man die Degenerative Myelopathie (DM), eine schwere Nervenerkrankung, sowie den bekannten MDR1-Defekt, der zu gefährlichen Medikamentenunverträglichkeiten führt. Zudem sind Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED) bei dieser großen Rasse ein wichtiges Thema, weshalb Käufer unbedingt auf zertifizierte Untersuchungsergebnisse der Elterntiere bestehen sollten.

↓Checkliste für Züchterbesuch als PDF↓Zuchttauglichkeits-Leitfaden für Züchter

Was sind Gesundheitstests?

Jede Rasse ist anfällig für bestimmte Erkrankungen — viele davon sind erblich. Genau wie beim Menschen erben Hunde diese Anlagen von ihren Eltern. Verantwortungsvolle Züchter prüfen ihre Zuchttiere auf diese Veranlagungen und stimmen Verpaarungen so ab, dass das Risiko für die Welpen sinkt.

Garantieren Tests einen gesunden Welpen?

Nein — aber sie sind das wirksamste Werkzeug, das wir haben. Ernährung, Bewegung, Umfeld und Genetik beeinflussen alle, ob eine Krankheit ausbricht. Wenn Züchter die richtigen Tests einsetzen, sinkt die Wahrscheinlichkeit vieler Erkrankungen deutlich.

Gesundheitsthemen unterscheiden sich stark zwischen den Rassen

Es gibt keine Universal-Lösung. Beim Weißer Schweizer Schäferhund sind aktuell 10 Pflichttests verbreitet, dazu 8 weitere empfohlene Tests. Welche das genau sind und welche Schwellenwerte zählen, zeigen wir weiter unten.

Wichtig zu wissen

Für viele Erbkrankheiten existieren noch keine zuverlässigen Screening-Tests. Bei komplexen, polygen vererbten Erkrankungen sagen Tests die Ausprägung beim Welpen nicht immer voraus. Trotzdem sind sie ein mächtiges Instrument verantwortungsvoller Zucht.

Genetisch vs. phänotypisch — der wichtige Unterschied

Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Gesundheitstests:

🧬

Genetische Tests

Untersuchen die DNA des Hundes auf bekannte krankmachende Mutationen. Sie sind schon ab Welpenalter durchführbar und liefern eine binäre Aussage (frei / Träger / betroffen).

🩻

Phänotypische Tests

Klinische und bildgebende Untersuchungen wie Röntgen, Ultraschall oder Augenspiegelung. Sie zeigen, wie sich eine Anlage tatsächlich beim Hund auswirkt — meist erst ab 12–18 Monaten aussagekräftig.