Entdecke alles über Dobermann
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Steckbrief
Der Dobermann ist eine mittelgroße bis große Hunderasse, die für ihre schlanken, muskulösen Körper und ihre elegante Erscheinung bekannt ist. Das Kupieren von Körperteilen ist in vielen Ländern nicht mehr erlaubt. Die FCI-Gruppe des Dobermanns ist Gruppe 3, Sektion 1, Pinscher und Schnauzer.
| Höhe | 63 - 68 cm (Weiblich), 68 - 72 cm (Männlich) |
| Gewicht | 35 - 40 kg (Weiblich), 40 - 45 kg (Männlich) |
| Lebenserwartung | 10 - 12 Jahre |
| Charakter | Loyal, intelligent, energisch |
| Fell | Kurz, dicht, ohne Unterwolle |
| Fellfarbe | Schwarz oder Braun, oft mit rotbraunen Abzeichen |
| Preis | 1500 - 3000 € € |
Geschichte
Der Dobermann stammt aus Deutschland und wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von einem Mann namens Friedrich Louis Dobermann entwickelt. Louis Dobermann, der als Steuereintreiber und Hundefänger tätig war, suchte nach einem loyalen und furchtlosen Begleiter. Die besonders wachsamen Streuner verpaarte er mit seiner Lieblingshündin. Es wird vermutet, dass bei der Zucht des Dobermanns mehrere Rassen beteiligt waren, einschließlich der Vorgänger der heutigen Rottweiler. Außerdem wird angenommen, dass Schäferhunde, Windhunde, Pinscher, Terrier, Weimaraner, Greyhound und Deutsche Doggen zur Entstehung der Rasse beigetragen haben könnten. Die von Dobermann gezüchteten Hunde, die aus diesen Verpaarungen hervorgingen, waren bekannt für ihre Wachsamkeit und jagdliche Motivation. Später kreuzte Otto Göller einige der Hunde mit weiteren Rassen, was zur Gründung des ersten Dobermann-Clubs im Jahr 1899 führte. Der Dobermann wurde schnell wegen seiner Intelligenz, Loyalität und seines Schutzinstinkts geschätzt und fand Einsatz als Wachhund, Polizeihund und sogar als Sanitätshund während der beiden Weltkriege. Die Rasse erhielt ihre offizielle Anerkennung durch die FCI im Jahr 1955.
Der Dobermann wurde als Wach- und Schutzhund gezüchtet und ist bekannt für seine Intelligenz und seinen Mut.
Deutschland
1890
Charakter & Wesen
Der Dobermann ist eine faszinierende Rasse, die eine Menge Charaktereigenschaften und Verhaltensweisen mitbringt, die Du als zukünftige Besitzerin berücksichtigen solltest. Er ist nicht nur sehr agil und sportlich sondern auch sensibel und intelligent. Grundsätzlich ist der Dobermann ein äußerst loyaler und menschenbezogener Hund. Wenn Du also jemand bist, der viel Zeit mit Deinem Vierbeiner verbringen kann, könnte der Dobermann genau die richtige Wahl für Dich sein. Allerdings ist der Dobermann nicht nur eine Schmusebacke. Aufgrund seiner Geschichte als Beschützer hat er einen ausgeprägten Wachinstinkt. Dies bedeutet, dass er wachsam ist und ein starkes Bedürfnis hat, sein Territorium und seine Familie zu beschützen. In einigen Fällen kann dies dazu führen, dass er misstrauisch gegenüber Fremden ist und er von häufig wechselndem Besuch gestresst ist. Deshalb ist es wichtig, dass Du darauf achtest, Deinen Dobermann von klein auf gut zu sozialisieren und ihm beizubringen, dass nicht jeder Fremde eine Bedrohung darstellt. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das hohe Energielevel des Dobermanns. Er ist kein Hund, der den ganzen Tag auf der Couch liegen kann. Er braucht viel Bewegung und geistige Anregung. Sei es durch lange Spaziergänge, Spielzeiten im Garten oder Hundesportarten. Es ist wichtig, dass Du in der Lage bist, seinem Bewegungsdrang gerecht zu werden, damit er ein ausgeglichenes und glückliches Leben führen kann. Auch in Bezug auf das Alleinbleiben solltest Du wissen, dass der Dobermann als sehr menschenbezogene Rasse es in der Regel nicht mag, allein zu sein. Er kann lernen, für kurze Zeiträume alleine zu bleiben, aber es sollte darauf geachtet werden, dass dies nicht zur Regel wird. Zum Jagdverhalten ist zu sagen, dass der Dobermann zwar keinen extrem starken Jagdtrieb hat, aber er ist aufgrund seiner Vorgeschichte dennoch ein Hund mit einem hohen Beutefangverhalten. Es wichtig, früh mit dem Rückruftraining zu beginnen und sicherzustellen, dass der Hund in jeder Situation kontrollierbar bleibt.
| Erziehbarkeit | |
| Wachsamkeit | |
| Offenheit gegenüber Fremden | |
| Jagd- oder Hütemotivation |
Wusstest Du, dass der Dobermann nach dem deutschen Steuereintreiber und Hundefänger Louis Dobermann benannt wurde, der die Rasse im späten 19. Jahrhundert als Schutzhund für sich selbst züchtete?
Wissenswertes!
Was dich erwartet
Der Dobermann gilt als sehr leicht erregbarer Hund mit hohem Energielevel. Er ist gelehrig und schnell. Der Dobermann ist kein Anfängerhund und braucht typgerechte Auslastung. Herzkrankheiten sind häufig bei dieser Rasse.
Haltung & Pflege
Der Dobermann kann in der Stadt gehalten werden, solange er genügend Bewegung und Beschäftigung erhält. Ein Garten ist ideal, aber nicht unbedingt notwendig. Hunde sollten als sehr soziale Wesen generell nicht im Zwinger gehalten werden. Der Dobermann ist trotz seines Rufs als Wachhund außerdem kein Zwingerhund, da er ohne Unterwolle draußen frieren könnte. Dobermänner sind im Allgemeinen gut mit Kindern, solange sie richtig sozialisiert sind, aber es ist immer wichtig, die Interaktion zwischen Hunden und Kindern zu überwachen. Als Familienhunde eignen sie sich dennoch nur mäßig, da sie von dem Trubel durch andere Besucherkinder gestresst werden könnten. Der Dobermann kann mit anderen Haustieren, einschließlich Katzen, auskommen, wenn er von klein auf daran gewöhnt ist.
| Familienfreundlich | |
| Kinderfreundlich | |
| Hundefreundlich | |
| Stadtgeeignet |
Ein Hund zu besitzen ist nicht nur ein Privileg, sondern auch eine Verantwortung. Wenn du einen Hund in dein Leben bringen möchtest, musst du dir der Verpflichtung bewusst sein, die Hundehaltung mit sich bringt!!
Erziehung & Training
Dobermänner sind intelligente und lernfähige Hunde, die gerne beschäftigt sind. Sie eignen sich für eine Vielzahl von Hundesportarten, wie Obedience, Agility, Zughundesport, Fahrradfahren und Joggen. Dabei sollte man darauf achten, dass der Hund nicht überbeschäftigt wird und ausreichend Ruhephasen bekommt. Es ist wichtig, ihnen auch geistige Herausforderungen zu bieten und nicht nur körperliche. Nasenarbeit eignet sich dafür sehr gut. Dobermänner sollten in der Erziehung konsequent, aber fair behandelt werden. Man muss ihnen eine gute Führung bieten, damit sie lernen, Verantwortung für den Schutz von Haus und "Rudel" abzugeben. Die Entwicklung von Frustrationstoleranz und Impulskontrolle ist besonders wichtig, damit sie lernen, in verschiedenen Situationen ruhig und kontrolliert zu bleiben. Frühzeitige Sozialisierung und Exposition gegenüber verschiedenen Umgebungen und Menschen sind entscheidend für die Entwicklung eines gut angepassten Dobermanns.
Ernährung & Pflege
Dobermänner sind aktive Hunde und benötigen daher eine ausgewogene Ernährung mit hochwertigen Proteinen und Fetten. Es ist auch wichtig, die Kalorienzufuhr im Auge zu behalten, um übergewicht zu vermeiden. In Bezug auf die Pflege ist der Dobermann recht pflegeleicht. Das Fell ist kurz und dicht ohne Unterwolle. Ein gelegentliches Bürsten reicht aus, um das Fell sauber und glänzend zu halten. Da der Dobermann keine Unterwolle hat, ist er nicht besonders gut für sehr kalte Klimazonen geeignet, in Deutschland sollte im Winter eventuell ein Hundemantel in Erwägung gezogen werden.
| Pflegeaufwand | |
| Bewegungsbedarf | |
| Haaren | |
| Erziehbarkeit |
Diese Informationen werden derzeit von Experten überprüft. Falls du einen Fehler entdeckst, sende bitte eine E-Mail an info@honestdog.de!!
Gesundheit
Keine Gesundheitstests verfügbar
Für diese Rasse sind derzeit keine spezifischen Gesundheitstests verfügbar.
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