Entdecke alles über Mastiff
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Auf einen Blick
Mastiff im Überblick
Die wichtigsten Fakten, Eigenschaften und Gesundheitspunkte — bevor du tiefer einsteigst.
Gesundheits-Note
Im Vergleich zu anderen Rassen
Der Mastiff hat aufgrund seiner enormen Körpermasse mit schweren gesundheitlichen Baustellen zu kämpfen. Besonders die Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED) sind bei dieser Rasse ein massives Problem und führen wegen des hohen Gewichts schnell zu schmerzhafter Arthrose. Zudem stellt die angeborene Pulmonalstenose (eine Verengung der Herzklappe) ein ernstes Risiko dar, das die Lebenserwartung weiter verkürzen kann.
Lebenserwartung
6–10 Jahre
Schulterhöhe
70–86 cm
Gewicht
54–100 kg
Praktisches
- Welpenpreis: 2.000 – 4.000 €
- Fell: Kurz, dicht, glatt, Unterwolle vorhanden
- Herkunft: England
Typische Fellfarben
- falbfarben
- apricot
- brindle (gestromt)
Wesen
Alltag
Worauf es ankommt
Gerade beim Mastiff ist die Wahl des Züchters die wichtigste Entscheidung, die du triffst. Seriöse Züchter testen die Elterntiere konsequent auf Erbkrankheiten, achten auf eine gesunde Sozialisierung der Welpen und stehen dir auch nach der Übergabe zur Seite. Ein günstiger Welpe ohne Untersuchungen wird später meist zum teuersten Hund.
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Der Mastiff ist ein massiver, extrem gutmütiger Riese — ein doggenartiger stiller Wächter, der allein durch seine schiere Präsenz schützt, ohne jemals nervös kläffen zu müssen. Seine Gelassenheit ist legendär, doch er verbirgt einen tief verwurzelten, wachsamen Kern.
Perfekt für dich, wenn:
- Du ebenerdig lebst und im Alltag reichlich Platz für einen Hund hast, der mühelos den halben Flur blockiert.
- Du gemütliche, langsame Spaziergänge bevorzugst, anstatt einen agilen Partner für Jogging oder Hundesport zu suchen.
- Du die stoische Ruhe dieses stillen Wächters schätzt und ihn mit liebevoller Konsequenz führst, ohne schnellen, blinden Gehorsam zu erwarten.
- Du das entsprechende Budget für die enormen Futter-, Liegeplatz- und Ausstattungskosten eines 80-Kilo-Hundes problemlos aufbringen kannst.
Weniger geeignet, wenn:
- Du in einem oberen Stockwerk ohne Aufzug lebst – das immense Gewicht dieses Molossers macht regelmäßiges Treppensteigen schlichtweg unmöglich.
- Du erwartest, dass er jeden fremden Besucher schwanzwedelnd empfängt – er wurde als Wächter gezüchtet, um Eindringlinge erst einmal kritisch auf Distanz zu halten.
- Du körperlich nicht in der Lage wärst, im absoluten Ernstfall knapp hundert Kilo pure Masse an der Leine zu halten.
- Du großen Wert auf ein makellos sauberes Haus legst und mit Sabberfäden an Möbeln oder Wänden nicht gelassen umgehen kannst.
Der echte Vibes-Check
Ein Mastiff ist wie eine warme, weiche Mauer im Wohnzimmer – meistens schläft er tief, fest und am liebsten mitten im Weg. Doch wenn er spürt, dass seine Familie bedroht wird, erwacht in Sekundenbruchteilen die alte Wachhund-Hardware. Du bekommst keinen Befehlsempfänger, sondern einen loyalen Bodyguard, der im Zweifel selbst entscheidet, wann er eingreifen muss.
Steckbrief
Der Mastiff, auch Englischer Mastiff genannt, ist eine Hunderasse von beeindruckender Größe und Statur. Sein mächtiger Kopf, der breite Brustkorb und die starke Muskulatur erwecken einen imposanten Eindruck. Trotz seiner Größe bewegt er sich aber mit erstaunlicher Anmut und Leichtigkeit. Sein kurzes, dichtes Fell hat eine angenehme Textur und kann in verschiedenen Farben vorkommen. Bei dieser Rasse wird nicht zwischen Leistungs- und Showlinien unterschieden, wobei es immer auf den individuellen Hund und seine Eigenschaften ankommt. Der Mastiff gehört zur FCI-Gruppe 2, Sektion 2.1, die Molossoide, Doggenartige Hunde umfasst. Diese Hunde sind bekannt für ihre Größe und Kraft sowie ihre Wachsamkeit und ihren Mut.
| Höhe | 70 - 80 cm (Weiblich), 76 - 86 cm (Männlich) |
| Gewicht | 54 - 77 kg (Weiblich), 73 - 100 kg (Männlich) |
| Lebenserwartung | 6 - 10 Jahre |
| Charakter | Sanft, Treu, Geduldig |
| Fell | Kurz, dicht, glatt, Unterwolle vorhanden |
| Fellfarbe | falbfarben, apricot, brindle (gestromt) |
| Preis | 2000 - 4000 € |
Für Mastiff gelten in einigen deutschen Bundesländern besondere Regeln für Listenhunde oder gefährliche Hunde. Je nach Wohnort können Wesenstest, Erlaubnispflicht oder andere behördliche Auflagen, Leinen- und Maulkorbpflicht sowie höhere Versicherungs- oder Steuerkosten relevant sein. Bitte informiere dich immer bei der zuständigen Behörde vor Ort.
Vollständiger Listenhunde-Guide (Bund, Länder, Kosten)Geschichte
Die Wurzeln des Mastiffs lassen sich bis ins alte Britannien zurückverfolgen. Bereits die Römer waren beeindruckt von der Stärke und Tapferkeit dieser Hunde und brachten einige Exemplare nach Rom, wo sie als Kriegs- und Kampfhunde eingesetzt wurden. Im Mittelalter wurden Mastiffs in England als Wach- und Jagdhunde gehalten. Sie sollten Haus und Hof schützen und wurden auch zur Jagd auf Raubtiere wie Wölfe und Bären eingesetzt. Der heutige Mastiff, wie wir ihn kennen, wurde hauptsächlich im 19. Jahrhundert gezüchtet. Die Rasse wurde 1885 vom englischen Kennel Club und 1888 vom American Kennel Club anerkannt. Seitdem hat sich der Mastiff zu einem beliebten Familienhund entwickelt, der sowohl durch sein beeindruckendes äußeres als auch durch sein freundliches und sanftes Wesen besticht.
Der Mastiff wurde als Wach- und Schutzhund eingesetzt, bekannt für seine Größe und sein imposantes Erscheinungsbild.
England
Antike
Charakter & Wesen
Der Mastiff ist trotz seiner beeindruckenden Größe ein sanfter Riese. Sein Wesen ist von Ruhe und Gelassenheit geprägt. Er ist sehr menschenbezogen und bildet eine enge Bindung zu seiner Familie. Gegenüber Fremden ist er anfangs oft reserviert, ohne dabei allerdings aggressiv zu sein. Seine Wachsamkeit und sein natürliches Misstrauen gegenüber Unbekannten machen ihn zu einem guten Wachhund, der jedoch nie ohne Grund angreift. Obwohl der Mastiff eine eher ruhige Rasse ist, hat er dennoch seinen Spieltrieb und freut sich über gemeinsame Aktivitäten mit seiner Familie. Mit seinem gemäßigten Energielevel ist er jedoch kein hyperaktiver Hund, sondern schätzt auch ruhige Phasen und gemütliche Stunden auf dem Sofa. Der Mastiff lernt gerne und zeigt sich dabei als durchaus intelligent. Er möchte seinen Menschen gefallen und ist bereit, dafür zu lernen. Allerdings kann er auch manchmal ein wenig stur sein, besonders wenn er den Sinn einer Aufgabe nicht versteht. Eine liebevolle und konsequente Erziehung ist daher besonders wichtig. Mastiffs sind in der Regel gut verträglich mit anderen Hunden und Haustieren. Sie sind tolerant und geduldig, was sie zu guten Gefährten für Kinder macht. Ihre Größe und Kraft erfordern jedoch eine vorsichtige Handhabung, insbesondere im Umgang mit kleinen Kindern und älteren Menschen. Mastiffs neigen nicht zu ausgeprägtem Jagd- oder Beutefangverhalten. Sie sind in der Regel eher ruhig und zurückhaltend und zeigen nicht das typische Verhalten von Jagdhunden. Allerdings sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass auch ein Mastiff ein Hund ist und daher einen gewissen Jagdinstinkt hat. Insgesamt ist der Mastiff ein wundervoller Familienhund für Menschen, die bereit sind, die Zeit und Energie in die Erziehung und Pflege eines solch großen und starken Tieres zu investieren. Mit seiner Liebe und Treue wird er jeden Besitzer belohnen, der bereit ist, ihm ein liebevolles und sicheres Zuhause zu bieten.
| Erziehbarkeit Lernbereit mit klaren Regeln und regelmäßigem Training. | Ausgeglichen |
| Wachsamkeit Starker Territorialinstinkt — kann Fremde aktiv konfrontieren. | Sehr hoch |
| Offenheit gegenüber Fremden Weder aufdringlich freundlich noch misstrauisch. | Neutral |
| Jagd- oder Hütemotivation Leichtes Interesse an Bewegung und Kleintieren, gut kontrollierbar. | Gering |
Wissenswertes!
Obwohl Mastiffs als eine der größten Hunderassen bekannt sind, sind sie auch für ihre sanfte und liebevolle Natur bekannt und werden oft als "sanfte Riesen" bezeichnet.
Was dich erwartet
Mastiffs sind in der Regel ruhige Hunde mit einer hohen Reizschwelle. Sie können wachsam und territotial, sowie jagdlich motiviert sein. Wie viele große Rassen sind auch beim Mastiff Probleme mit dem Bewegungsapparat verbreitet. Zudem muss mit einer verkürzten Lebenserwartung gerechnet werden.
Haltung & Pflege
Trotz ihrer Größe können Mastiffs gut in der Stadt leben, vorausgesetzt, sie bekommen genug Bewegung und mentale Stimulation. Sie sind ruhige und anpassungsfähige Hunde, die auch in einer Wohnung leben können, solange sie regelmäßig ausgeführt werden. Da sie jedoch viel Platz benötigen, sind sie am besten in einem Haus mit Garten aufgehoben. Mastiffs sind in der Regel gut verträglich mit Kindern und anderen Haustieren, einschließlich Katzen. Sie sind tolerant und geduldig, was sie zu guten Gefährten für Kinder macht. Ihre Größe und Kraft erfordern jedoch eine vorsichtige Handhabung, insbesondere im Umgang mit kleinen Kindern.
| Familienfreundlich Liebt das Familienleben und blüht in einer Gruppe auf. | Sehr familienorientiert |
| Kinderfreundlich Extrem geduldig und liebevoll — ein echter Kinderhund. | Ausgezeichnet mit Kindern |
| Hundefreundlich Genießt aktiv die Gesellschaft anderer Hunde. | Hundefreundlich |
| Stadtgeeignet Geht in der Stadt, aber nur mit sehr aktiven Besitzern. | Schwierig in der Stadt |
Ein Hund zu besitzen ist nicht nur ein Privileg, sondern auch eine Verantwortung. Wenn du einen Hund in dein Leben bringen möchtest, musst du dir der Verpflichtung bewusst sein, die Hundehaltung mit sich bringt!!
Erziehung & Training
Mastiffs sind intelligent und lernbegierig, aber sie können auch ein wenig stur sein. Eine positive und geduldige Erziehung ist am effektivsten. Sie reagieren gut auf Belohnungen und Lob und lieben es, ihren Menschen zu gefallen. Sie können auch gut in verschiedenen Hundesportarten und Aktivitäten trainiert werden, darunter Gehorsam, Agilität und sogar Gewichtsziehen. Es ist jedoch wichtig, dass das Training alters- und größenangemessen ist, um Verletzungen zu vermeiden. Mastiffs sind von Natur aus wachsam und beschützend, und ihr Training sollte diese Eigenschaften in einer positiven und kontrollierten Weise fördern. Es ist wichtig, ihnen beizubringen, zwischen Freund und Feind zu unterscheiden, um Fehlalarme und unerwünschtes Verhalten zu vermeiden. Es ist auch wichtig, Mastiffs frühzeitig zu sozialisieren und ihnen beizubringen, sich in verschiedenen Situationen und mit verschiedenen Menschen und Tieren wohl zu fühlen.
Ernährung & Pflege
Mastiffs benötigen eine ausgewogene Ernährung, die auf ihre besonderen Bedürfnisse als große Hunderasse zugeschnitten ist. Sie benötigen hochwertiges Protein zur Unterstützung ihrer Muskelentwicklung und gesunde Fette zur Energiegewinnung. Es ist wichtig, die Fütterungsmenge sorgfältig zu kontrollieren, um übergewicht zu vermeiden, das die Gelenke zusätzlich belasten kann. In Bezug auf die Fellpflege benötigen Mastiffs regelmäßiges Bürsten, um abgestorbene Haare zu entfernen und die Haut gesund zu halten. Sie verfügen über eine Unterwolle und können gerade während des Fellwechsels recht viel haaren. Die Pflege eines Mastiffs sollte auch regelmäßige Zahnreinigungen und Nagelschnitte umfassen. Die Ohren sollten ebenfalls überprüft und gereinigt werden, um Infektionen zu verhindern.
| Pflegeaufwand Wenig Aufwand — gelegentliches Bürsten und Baden. | Pflegeleicht |
| Bewegungsbedarf Braucht täglich 1–2 Stunden echte Bewegung. | Aktiv |
| Haaren Minimales Haaren — gelegentliches Staubsaugen reicht. | Wenig |
| Erziehbarkeit Lernbereit mit klaren Regeln und regelmäßigem Training. | Ausgeglichen |
Diese Informationen werden derzeit von Experten überprüft. Falls du einen Fehler entdeckst, sende bitte eine E-Mail an info@honestdog.de!!
Gesundheit
Erhöhte Risiken
Gesundheits-Note
Der Mastiff hat aufgrund seiner enormen Körpermasse mit schweren gesundheitlichen Baustellen zu kämpfen. Besonders die Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED) sind bei dieser Rasse ein massives Problem und führen wegen des hohen Gewichts schnell zu schmerzhafter Arthrose. Zudem stellt die angeborene Pulmonalstenose (eine Verengung der Herzklappe) ein ernstes Risiko dar, das die Lebenserwartung weiter verkürzen kann.
Note relativ zu anderen Rassen — KI-basiert, vom Veterinärgenetik-Modell erstellt.
Im Alltag kann das heißen
Du musst in der Wachstumsphase extrem auf das Gewicht und gelenkschonende Bewegung achten sowie ein sehr hohes Tierarztbudget für diese massiven Hunde ehrlich einkalkulieren.
Rolle des Züchters
Verantwortungsvolle Züchter lassen Hüften, Ellenbogen, Augen, Herz und Stoffwechsel der Elterntiere prüfen und achten auf freie Atemwege – die grundsätzlichen Risiken dieser Rasse lassen sich aber auch so nicht komplett ausschalten.
Keine Gesundheitstests verfügbar
Für diese Rasse sind derzeit keine spezifischen Gesundheitstests verfügbar.
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Häufige Fragen zum Mastiff
Ist ein Mastiff der richtige Hund für mich?
Der Mastiff ist ein anpassungsfähiger Hund, der sich gut an verschiedene Lebensstile anpasst. Informiere dich über Charakter, Pflegeaufwand und Platzbedarf, bevor du dich entscheidest.
Wie alt wird ein Mastiff?
Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Mastiff liegt bei 6-10 Jahren. Mit guter Pflege und regelmäßigen Tierarztbesuchen kann dein Hund ein langes, gesundes Leben führen.
Wie viel Pflege braucht ein Mastiff?
Der Pflegeaufwand für einen Mastiff umfasst regelmäßiges Bürsten, Krallenpflege und Zahnpflege. Bei HonestDog findest du ausführliche Pflegetipps für jede Rasse.
Ist ein Mastiff gut für Familien mit Kindern?
Der Mastiff kann ein toller Familienhund sein. Wichtig ist die richtige Erziehung und Sozialisation. Bei HonestDog findest du Informationen zur Familientauglichkeit jeder Rasse.
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HonestDog verifiziert alle Züchter und fördert so eine vertrauenswürdige Gemeinschaft, in der Informationen zuverlässig und sicher sind, und setzt damit einen neuen Standard für Vertrauenswürdigkeit in der Hundevermittlung.
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