Wir gruppieren Zuchtprogramme nach Tiefe der Gesundheitstests in drei Stufen. Frag deinen Züchter direkt, welches Level er erfüllt.
Ein Züchter auf Level Sehr Gut testet alle Pflichttests plus 3 weitere klinisch empfohlene Untersuchungen, die das Risiko bei dieser Rasse senken.
Zusätzlich zu den Pflichttests:
DNA-Identitätsnachweis
Andere
Der DNA-Identitätsnachweis ist keine Erbkrankheit, sondern ein genetisches Verfahren zur eindeutigen Identifizierung eines Hundes. Mithilfe standardisierter Laborverfahren wird ein individueller genetischer Fingerabdruck erstellt, der beispielsweise zur Überprüfung der Elternschaft dient. Dies hilft Züchtern und Besitzern, die Abstammung des Tieres zweifelsfrei nachzuweisen.
Blutprobe (DNA-Profil) · Bestanden: Registered
Augenanomalien
Augen
Augenanomalien sind angeborene Fehlentwicklungen, die verschiedene Strukturen des Auges betreffen koennen. Dazu gehoeren beispielsweise Veraenderungen der Netzhaut, also der lichtempfindlichen Schicht im hinteren Auge, der Linse oder der Hornhaut. Diese Defekte entstehen waehrend der Entwicklung des Welpen im Mutterleib und betreffen das gesamte Sehsystem.
Physisch · Bestanden: CLEAR
Degenerative Myelopathie(DM)
Nervensystem
Die Degenerative Myelopathie ist eine schwere, fortschreitende Erkrankung des Rückenmarks bei Hunden. Dabei baut sich die schützende Hülle der Nervenfasern in der Wirbelsäule langsam ab, was die Signalübertragung zwischen dem Gehirn und den Muskeln stört. Da es sich um eine neurologische Erkrankung handelt, verliert der Hund nach und nach die Kontrolle über seine Bewegungen.
DNA · Bestanden: Clear or Carrier
Die Levels sind ein Vergleichsrahmen, kein offizielles Zertifikat. Sie helfen, Züchterprogramme nüchtern zu vergleichen.
Eine vollständige Checkliste mit allen Pflicht- und empfohlenen Tests, Identitäts- und Aufzucht-Fragen — direkt zum Mitnehmen.
Zur vollständigen ChecklisteFür Züchter
Maschinen-lesbare Verpaarungsregeln, Mindestalter, Prüfschemata und die Anforderungen für die Verifizierung auf HonestDog — als ausdruckbarer Leitfaden.
Beispiel-Regel — Ektropium / Entropium
Polygenisch — beide Elterntiere sollten mindestens das Ergebnis "AFFECTED" erreichen. Idealerweise besser. Phenotypen aus belasteten Linien sollten nicht für die Zucht herangezogen werden.
Wir sammeln die Pflichttests aus offiziellen Zuchtordnungen und veterinärwissenschaftlichen Datenbanken — und prüfen jeden hochgeladenen Befund auf Echtheit.
L1 = aus Zuchtordnungen verpflichtend. L2 = empfohlen oder klinisch indiziert. L3 = niedrige Prävalenz. Jede Zuordnung trägt eine Quelle und einen Vertrauenswert.
VDH-Zuchtordnungen, CIDD (Universität von PEI), OMIA (Universität Sydney), kuratierte tierärztliche Eingaben.
Hochgeladene Befunde werden per KI extrahiert und durch unser Team auf Echtheit, Datum und Ergebnis geprüft.
Beim Ostsibirscher Laïka sind aktuell 13 Tests durch die einschlägigen Zuchtordnungen verpflichtend. Die häufigsten sind Ektropium / Entropium, Optikusnervhypoplasie und Mikropapille (ONH), Pektinatbanddysplasie (PLD). Jeder Test muss vor der Verpaarung durchgeführt sein und das Ergebnis muss innerhalb des durch die Zuchtordnung festgelegten Bereichs liegen.
Sieh dir Züchter an, die ihre Pflicht-Tests bereits zur Verifizierung hochgeladen haben.
Verifizierte Züchter anzeigenGesundheits-Leitfaden
Welche Tests sind Pflicht, woran erkennt man verantwortungsvolle Zucht — und was kostet es, wenn es schief geht.
Wir haben für den Ostsibirscher Laïka 13 Pflichtuntersuchungen und 3 empfohlene Tests aus Zuchtordnungen, der Universität von PEI (CIDD) und OMIA zusammengetragen — gewichtet nach Schwere und Erblichkeit.
Was die Note bedeutet
Der Ostsibirische Laïka ist im Grunde ein robuster Arbeitshund, bringt jedoch eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an Erbrisiken mit, die vor allem die Augen betreffen. Erkrankungen wie die gefährliche Primäre Linsenluxation (PLL) und der Graue Star (Katarakt) erfordern hier konsequente Zuchttests, um spätere Erblindungen zu vermeiden. Zudem muss die Hüftgelenksdysplasie (HD) bei dieser aktiven Rasse vor dem Kauf der Welpen unbedingt über die Röntgenbefunde der Elterntiere abgeklärt sein.
Jede Rasse ist anfällig für bestimmte Erkrankungen — viele davon sind erblich. Genau wie beim Menschen erben Hunde diese Anlagen von ihren Eltern. Verantwortungsvolle Züchter prüfen ihre Zuchttiere auf diese Veranlagungen und stimmen Verpaarungen so ab, dass das Risiko für die Welpen sinkt.
Nein — aber sie sind das wirksamste Werkzeug, das wir haben. Ernährung, Bewegung, Umfeld und Genetik beeinflussen alle, ob eine Krankheit ausbricht. Wenn Züchter die richtigen Tests einsetzen, sinkt die Wahrscheinlichkeit vieler Erkrankungen deutlich.
Es gibt keine Universal-Lösung. Beim Ostsibirscher Laïka sind aktuell 13 Pflichttests verbreitet, dazu 3 weitere empfohlene Tests. Welche das genau sind und welche Schwellenwerte zählen, zeigen wir weiter unten.
Wichtig zu wissen
Für viele Erbkrankheiten existieren noch keine zuverlässigen Screening-Tests. Bei komplexen, polygen vererbten Erkrankungen sagen Tests die Ausprägung beim Welpen nicht immer voraus. Trotzdem sind sie ein mächtiges Instrument verantwortungsvoller Zucht.
Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Gesundheitstests:
Untersuchen die DNA des Hundes auf bekannte krankmachende Mutationen. Sie sind schon ab Welpenalter durchführbar und liefern eine binäre Aussage (frei / Träger / betroffen).
Klinische und bildgebende Untersuchungen wie Röntgen, Ultraschall oder Augenspiegelung. Sie zeigen, wie sich eine Anlage tatsächlich beim Hund auswirkt — meist erst ab 12–18 Monaten aussagekräftig.