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Auf einen Blick
Die wichtigsten Fakten, Eigenschaften und Gesundheitspunkte — bevor du tiefer einsteigst.
Gesundheits-Note
Im Vergleich zu anderen Rassen
Der Pekingese erhält die Note E aufgrund seiner extremen anatomischen Überzüchtung und einer hohen Last an Erbkrankheiten. Schwere strukturelle Probleme wie das brachyzephale Atemsyndrom (BOAS) und die häufige Notwendigkeit von Kaiserschnitten belasten die Rasse gesundheitlich extrem. Zudem treten schmerzhafte Gelenkerkrankungen wie Patellaluxation und Hüftgelenksdysplasie (HD) sowie neurologische Probleme wie Epilepsie überdurchschnittlich häufig auf.
Lebenserwartung
12–14 Jahre
Schulterhöhe
15–23 cm
Gewicht
3–6 kg
Praktisches
Typische Fellfarben
Wesen
Alltag
Worauf es ankommt
Gerade beim Pekingese ist die Wahl des Züchters die wichtigste Entscheidung, die du triffst. Seriöse Züchter testen die Elterntiere konsequent auf Erbkrankheiten, achten auf eine gesunde Sozialisierung der Welpen und stehen dir auch nach der Übergabe zur Seite. Ein günstiger Welpe ohne Untersuchungen wird später meist zum teuersten Hund.
HonestDog-Standards für Züchter ansehen →Der Pekingese ist ein würdevoller, erstaunlich eigenständiger Begleithund — jahrhundertelang als exklusiver Palasthund gezüchtet, um verehrt zu werden, nicht um Befehle auszuführen.
Der echte Vibes-Check
Ein Pekingese wohnt nicht bei dir, er gewährt dir eine Audienz auf dem heimischen Sofa. Was ihm an physischer Größe fehlt, macht er durch ein löwenhaftes Selbstbewusstsein und eine königliche Ignoranz gegenüber Sinnlosigkeiten wie dem Apportieren von Bällen mühelos wett. Wenn du diese charmante Arroganz schätzt, bekommst du einen unerschütterlich treuen Gefährten; erwartest du bedingungslose Unterordnung, werdet ihr beide verzweifeln.
Der Pekingese, oft auch als "Pekinese" bezeichnet, ist ein kleiner Hund mit einem auffallend flachen Gesicht und einer langen Mähne, die ihn wie einen kleinen Löwen aussehen lässt. Seine großen, runden Augen sind ausdrucksstark und seine kurzen Beine tragen ihn mit einer würdevollen Gangart. Die FCI ordnet den Pekingese in die Gruppe 9 der Gesellschafts- und Begleithunde ein. Es gibt keine Unterscheidung zwischen Leistungs- und Showlinien bei dieser Rasse, da der Pekingese traditionell als Gesellschaftshund gehalten wird. Das üppige Fell des Pekinesen ist lang, dicht und verfügt über eine Unterwolle, die eine besondere Pflege erfordert.
Die Wurzeln des Pekingesen reichen mehr als 2000 Jahre zurück und er ist eng mit der chinesischen Geschichte verbunden. Der Pekingese stammt ursprünglich aus China und wurde von der chinesischen Kaiserfamilie hoch geschätzt. Es wird sogar gesagt, dass diese Hunde so verehrt wurden, dass sie eigene Diener hatten und in Palästen lebten. Ihre ähnlichkeit mit chinesischen Löwen führte zu dem Glauben, dass sie magische Kräfte besaßen. Der Pekingese wurde ausschließlich von der chinesischen Aristokratie gehalten und war für gewöhnliche Menschen nicht zugänglich. Es war ein großes Privileg, einen dieser Hunde zu besitzen, und sie wurden als heilige Tiere betrachtet. Erst im Jahr 1860, nach dem Zweiten Opiumkrieg, wurden Pekingesen nach Europa gebracht. Dort wurden sie schnell populär und entwickelten sich zu begehrten Haustieren für die Adligen und später für die breite Bevölkerung. Die Rasse wurde Ende des 19. Jahrhunderts vom Kennel Club in Großbritannien anerkanannt und kurze Zeit später auch vom American Kennel Club in den USA.
Der Pekingese wurde als Begleithund für den chinesischen Kaiserhof gezüchtet und galt als Symbol königlicher Würde.
China
Antike
Der Pekingese ist ein kleiner Hund mit einem großen Charakter. Er ist selbstbewusst und stolz, aber auch sehr anhänglich und liebevoll gegenüber seiner Familie. Trotz seiner geringen Größe hat er oft das Gefühl, der Beschützer des Hauses zu sein und neigt dazu, sein Territorium und seine Lieben zu verteidigen. Er ist ein Hund, der seine Familie für sich beansprucht und eine enge Bindung zu seinem Besitzer aufbaut. Er genießt es, Aufmerksamkeit zu bekommen und im Mittelpunkt zu stehen. Es ist wichtig zu beachten, dass der Pekingese manchmal etwas eigensinnig sein kann, was bedeutet, dass er klar umrissene Grenzen und eine konsistente Erziehung braucht. Pekingesen sind keine hyperaktiven Hunde, sondern eher gelassen und ruhig. Sie sind zufrieden damit, im Haus herumzuliegen und die Gesellschaft ihrer Familie zu genießen. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie keine Aktivität brauchen - regelmäßige Spaziergänge und Spielzeiten sind wichtig für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden. Was das Alleinsein betrifft, so können Pekingesen lernen, für kurze Zeit alleine zu bleiben, obwohl sie die Gesellschaft von Menschen vorziehen. Es ist ratsam, ihnen schon in jungen Jahren beizubringen, alleine zu bleiben, um mögliche Trennungsängste zu vermeiden. Der Pekingese ist nicht als Jagdhund bekannt, aber wie viele kleine Hunde, kann er ein Beutefangverhalten zeigen, besonders wenn er Vögel oder Eichhörnchen sieht. Als Wachhund ist der Pekingese ziemlich wachsam. Er wird Dich wahrscheinlich über das Eintreffen von Besuchern informieren, und er kann auch ziemlich territorial sein. Es ist wichtig, dieses Verhalten durch Sozialisation und Training zu managen. In Bezug auf die Verwendung basierend auf dem Wesen ist der Pekingese in erster Linie ein Gesellschaftshund. Er ist ein großartiger Begleiter für Menschen, die nach einem anhänglichen und loyalen Haustier suchen. Seine kleine Größe macht ihn ideal für das Leben in einer Wohnung oder einem kleinen Haus, solange er regelmäßige Spaziergänge und Beschäftigung bekommt.
| Erziehbarkeit Lernbereit mit klaren Regeln und regelmäßigem Training. | Ausgeglichen |
| Wachsamkeit Meldet Ungewöhnliches, bleibt dabei aber kontrolliert. | Mittel |
| Offenheit gegenüber Fremden Weder aufdringlich freundlich noch misstrauisch. | Neutral |
| Jagd- oder Hütemotivation Kaum Beutetrieb — kleine Tiere lösen kein Jagdverhalten aus. | Sehr niedrig |
Wissenswertes!
Im alten China glaubte man, dass Pekingesen magische Kräfte besaßen, die böse Geister abwehren konnten!
Durch züchterische Übertreibung von Merkmalen ist auch der Pekinese eine Rasse, die von mehreren Qualzuchtmerkmalen betroffen ist.
Der Pekingese ist ein hervorragender Stadthund, da er nicht viel Platz benötigt. Seine geringe Größe und sein ruhiges Temperament machen ihn zu einer guten Wahl für Wohnungen und kleine Häuser. Pekingesen sind recht tolerant gegenüber Kindern, aber aufgrund ihrer geringen Größe ist es wichtig, dass die Interaktionen überwacht werden, besonders mit sehr kleinen Kindern. Sie können auch mit Katzen und anderen Haustieren auskommen, wenn sie von klein auf daran gewöhnt werden.
Liebt das Familienleben und blüht in einer Gruppe auf.
Versteht sich gut mit Kindern — unter Aufsicht von Erwachsenen.
Kann mit vertrauten Hunden auskommen — Fremde sind eine andere Sache.
Kleiner Platz, Lärm, viele Menschen — kein Problem.
Ein Hund zu besitzen ist nicht nur ein Privileg, sondern auch eine Verantwortung. Wenn du einen Hund in dein Leben bringen möchtest, musst du dir der Verpflichtung bewusst sein, die Hundehaltung mit sich bringt!!
Der Pekingese ist intelligent, kann aber auch ein bisschen eigensinnig sein, was die Erziehung herausfordernd machen kann. Es ist wichtig, mit Geduld und Konsistenz zu arbeiten. Positive Verstärkung ist der Schlüssel zum Training eines Pekingesen. Er neigt nicht dazu, ein "Balljunkie" zu werden, aber er genießt Spielzeiten und geistige Anregung. Da Pekingesen manchmal territorial sein können, ist es wichtig, ihnen Frustrationstoleranz und Impulskontrolle beizubringen. Die Rasse eignet sich nicht für Hochleistungssportarten, aber leichte Aktivitäten wie Spaziergänge und einfache Tricks sind gut für sie. Es ist wichtig, auf die Signale Deines Hundes zu achten und sicherzustellen, dass er nicht überfordert ist.
Pekingesen neigen dazu, etwas wählerisch beim Essen zu sein. Eine ausgewogene Ernährung, die auf die Bedürfnisse des Hundes abgestimmt ist, ist entscheidend. Die Ernährung sollte hochwertiges Protein, Fett und Ballaststoffe enthalten. Es ist auch wichtig, auf das Gewicht des Pekingesen zu achten, da sie zu Übergewicht neigen können. In Bezug auf die Pflege verfügt der Pekingese über eine dichte Unterwolle und ein langes Oberfell. Dies erfordert regelmäßiges Bürsten, um Verfilzungen zu verhindern und abgestorbene Haare zu entfernen. Pekingesen haaren mäßig, aber während der Wechselperiode kann der Haarverlust stärker sein. Das Klima in Deutschland ist im Allgemeinen für Pekingesen geeignet, aber wegen ihrer dichten Fellbeschaffenheit sollte man bei heißem Wetter vorsichtig sein und sicherstellen, dass sie nicht überhitzen.
| Pflegeaufwand Braucht regelmäßiges professionelles Grooming — zeitaufwändig und kostenintensiv. | Pflegeintensiv |
| Bewegungsbedarf Mag tägliche Bewegung, ist aber kein Sportler. | Gemäßigt |
| Haaren Haare überall, immer — kein weißes Kleidungsstück überlebt. | Sehr stark |
| Erziehbarkeit Lernbereit mit klaren Regeln und regelmäßigem Training. | Ausgeglichen |
Diese Informationen werden derzeit von Experten überprüft. Falls du einen Fehler entdeckst, sende bitte eine E-Mail an info@honestdog.de!!
Hohe Risiken
Der Pekingese erhält die Note E aufgrund seiner extremen anatomischen Überzüchtung und einer hohen Last an Erbkrankheiten. Schwere strukturelle Probleme wie das brachyzephale Atemsyndrom (BOAS) und die häufige Notwendigkeit von Kaiserschnitten belasten die Rasse gesundheitlich extrem. Zudem treten schmerzhafte Gelenkerkrankungen wie Patellaluxation und Hüftgelenksdysplasie (HD) sowie neurologische Probleme wie Epilepsie überdurchschnittlich häufig auf.
Note relativ zu anderen Rassen — KI-basiert, vom Veterinärgenetik-Modell erstellt.
Du solltest körperliche Anstrengung bei Hitze strikt begrenzen, auf eine rückenschonende Haltung achten und von Anfang an ein höheres Budget für die medizinische Betreuung einplanen.
Verantwortungsvolle Züchter achten auf freie Atemwege sowie weit geöffnete Nasenlöcher und vermeiden extreme Showlinien – die anatomischen Risiken dieser Rasse lassen sich jedoch nicht vollständig ausschließen.
Für diese Rasse sind derzeit keine spezifischen Gesundheitstests verfügbar.
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Wir haben unsere Hündin Molli vor einigen Jahren aus sehr schlechter Haltung übernommen. Sie war damals in einem jämmerlichen Zustand und musste erst einmal wegen einer Kniescheibenluxation operiert werden. Als wir uns vorab in Hundebüchern über Pekinesen informierten, bekamen wir fast einen Schreck: Da war die Rede von 'zickigen Familientyrannen', die praktisch nicht erziehbar seien und ständig bellen. Doch Molli hat uns schnell eines Besseren belehrt. Sie entwickelte sich in kürzester Zeit zu einer super lieben, verträglichen und extrem selbstbewussten kleinen Dame.
Allerdings mussten wir feststellen, dass das Gerücht, Pekinesen hätten keinen Jagdtrieb, absolut nicht stimmt. Molli hat uns im Laufe der Zeit schon mehrere Vögel, eine Maus und sogar Maulwürfe stolz vor die Füße gelegt! Mittlerweile haben wir noch einen zweiten Pekinesenrüden adoptiert. Er ist vom Charakter her etwas schüchterner und zurückhaltender als Molli, zeigt aber auch die rassetypische Sturheit. Man braucht bei der Erziehung einfach eine gehörige Portion Geduld, aber es sind absolut treue und stolze Begleiter.
Ich habe meine Pekinesenhündin bekommen, als ich noch recht jung war, weshalb wir es mit der Erziehung anfangs nicht ganz so genau genommen haben. Sie beherrscht zwar die Grundkommandos wie Sitz, Platz und Pfote, aber sie hört im Grunde nur auf meine Familie. Fremde, Bekannte oder sogar meine Großeltern werden von ihr komplett ignoriert. Sie ist extrem verfressen und probiert wirklich alles Essbare aus – von Würstchen bis hin zu Zitronen.
Was man definitiv wissen muss: Pekinesen können sehr nachtragend sein und wechseln auch mal die 'Lieblingsperson' im Haus, je nachdem, wer gerade spannender ist. Trotzdem ist sie unglaublich anhänglich und verspielt. Entgegen vieler Vorurteile ist sie auch recht abenteuerlustig und läuft gerne längere Strecken mit. Nur Wasser hasst sie wie die Pest und schwimmt überhaupt nicht gern. Mit anderen Hündinnen versteht sie sich leider auch gar nicht, da kommt ihr stolzer Dickkopf durch.
sinngemäß aus echten Halterberichten
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Der Pekingese ist ein anpassungsfähiger Hund, der sich gut an verschiedene Lebensstile anpasst. Informiere dich über Charakter, Pflegeaufwand und Platzbedarf, bevor du dich entscheidest.
Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Pekingese liegt bei 12-14 Jahren. Mit guter Pflege und regelmäßigen Tierarztbesuchen kann dein Hund ein langes, gesundes Leben führen.
Der Pflegeaufwand für einen Pekingese umfasst regelmäßiges Bürsten, Krallenpflege und Zahnpflege. Bei HonestDog findest du ausführliche Pflegetipps für jede Rasse.
Der Pekingese kann ein toller Familienhund sein. Wichtig ist die richtige Erziehung und Sozialisation. Bei HonestDog findest du Informationen zur Familientauglichkeit jeder Rasse.
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HonestDog legt den Schwerpunkt auf verantwortungsvolle Zuchtpraktiken und stellt sicher, dass alle Züchter strenge Kriterien erfüllen, einschließlich Gesundheitskontrollen und Gentests für die Elterntiere, so dass man sich keine Sorgen machen muss, auf unethische Züchter oder Welpenmühlen zu stoßen.
HonestDog verifiziert alle Züchter und fördert so eine vertrauenswürdige Gemeinschaft, in der Informationen zuverlässig und sicher sind, und setzt damit einen neuen Standard für Vertrauenswürdigkeit in der Hundevermittlung.
Durch die Präsentation seriöser Züchter und die Bereitstellung umfassender Informationen spart HonestDog Welpeninteressenten Zeit, die sie sonst für die Suche und Prüfung von Züchtern aufwenden müssten.

Wir glauben an eine verantwortungsvolle Zucht und eine transparente Vermittlung. Wir bringen potenzielle Tierhalter mit seriösen Züchtern zusammen, um einen vertrauenswürdigen und nahtlosen Prozess bei der Hundevermittlung zu gewährleisten.
Nikolaus & Sufyan, Gründer von HonestDog
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