Entdecke alles über Jindo
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Auf einen Blick
Jindo im Überblick
Die wichtigsten Fakten, Eigenschaften und Gesundheitspunkte — bevor du tiefer einsteigst.
Gesundheits-Note
Im Vergleich zu anderen Rassen
Der Jindo weist mit 21 Pflichttests eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an bekannten genetischen Risiken auf, weshalb die Rasse gesundheitlich genau geprüft werden muss. Besonders im Bereich der Augen sind Erkrankungen wie die Progressive Retinaatrophie (PRA) weit verbreitet, zudem treten schwere Probleme wie Epilepsie und Hüftgelenksdysplasie (HD) auf. Käufer sollten daher ausschließlich auf lückenlos getestete Elterntiere bestehen, um diese Risiken zu minimieren.
Lebenserwartung
12–15 Jahre
Schulterhöhe
45–55 cm
Gewicht
16–23 kg
Praktisches
- Welpenpreis: 2.000 – 3.500 €
- Fell: Kurz bis mittellang, dicht, mit Unterwolle
- Herkunft: Südkorea
Typische Fellfarben
- Weiß
- Gelb
- Rot
- Brindle
- Schwarz
- Tan
- Grau
Wesen
Alltag
Worauf es ankommt
Gerade beim Jindo ist die Wahl des Züchters die wichtigste Entscheidung, die du triffst. Seriöse Züchter testen die Elterntiere konsequent auf Erbkrankheiten, achten auf eine gesunde Sozialisierung der Welpen und stehen dir auch nach der Übergabe zur Seite. Ein günstiger Welpe ohne Untersuchungen wird später meist zum teuersten Hund.
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Der Jindo ist ein unbestechlich loyaler, blitzschneller autarker Urtyp-Hund — jahrhundertelang auf einer koreanischen Insel für die eigenständige Jagd und das Wachen selektiert, was ihn zu einem hochintelligenten Überlebenskünstler macht, der sich oft nur an einen einzigen Menschen bindet.
Perfekt für dich, wenn:
- Du einen „Ein-Mann-Hund“ suchst, der sich eng an dich bindet, statt im Park jeden Fremden freudig zu begrüßen.
- Du ein ausbruchssicher eingezäuntes Grundstück besitzt, da diese Hunde wahre Kletterkünstler sind, sobald sie einen Reiz wittern.
- Du Spaß daran hast, mit deinem Hund auf Augenhöhe zu kooperieren (z. B. bei Fährtenarbeit), statt blinden Gehorsam abzufragen.
- Du eine ruhige, souveräne Führung ausstrahlst, der sich ein eigenständiger Denker freiwillig und ohne Druck anschließt.
Weniger geeignet, wenn:
- Du erwartest, dass er im Wald bei Wildsichtung zuverlässig abrufbar bleibt — als autarker Jäger entscheidet er im Zweifel für die Beute.
- Du in einem trubeligen Haushalt mit ständig wechselndem Besuch lebst, den ein wachsamer Urtyp-Hund unweigerlich kontrollieren will.
- Du einen klassischen „Will-to-please“ für Hundesport wie Agility oder Obedience voraussetzt.
- Du andere kleine Haustiere wie Katzen hast, die tief in seiner Genetik als Beute verankert sind.
Der echte Vibes-Check
Ein Jindo ist wie ein stolzer Kater im Hundekörper: extrem reinlich, leise und absolut unbestechlich. Er führt Befehle nicht aus, weil du es sagst, sondern nur, wenn er dich respektiert und die Aufgabe für sinnvoll hält. Wenn du dir diesen Respekt verdienst, bekommst du einen unerschütterlichen Begleiter, der für dich durchs Feuer geht — wenn nicht, lebt ihr nur zufällig unter demselben Dach.
Steckbrief
Der Jindo ist ein mittelgroßer Hund, der für seine elegante Erscheinung bekannt ist. Er ist gut proportioniert und hat einen starken und muskulösen Körperbau. Sein Kopf ist keilförmig mit gut gesetzten Ohren, die aufrecht stehen, und seine Augen haben die Form von Mandeln und strahlen eine wachsame und intelligente Ausstrahlung aus. Sein Fell ist kurz bis mittellang, sehr dicht und besitzt eine reichliche Unterwolle. Dieser Hund gehört zur FCI-Gruppe 5, den Spitzen und Hunden vom Urtyp, und fällt unter die Sektion 5, die Asiatischen Spitze und verwandte Rassen. Es gibt keine nennenswerte Unterscheidung zwischen Show- und Leistungslinien in dieser Rasse.
| Höhe | 45 - 50 cm (Weiblich), 50 - 55 cm (Männlich) |
| Gewicht | 16 - 19 kg (Weiblich), 18 - 23 kg (Männlich) |
| Lebenserwartung | 12 - 15 Jahre |
| Charakter | Unabhängig, Loyal, Intelligent |
| Fell | Kurz bis mittellang, dicht, mit Unterwolle |
| Fellfarbe | Weiß, Gelb, Rot, Brindle, Schwarz und Tan, Grau |
| Preis | 2000 - 3500 € |
Geschichte
Der Korea Jindo Dog, meist schlicht Jindo genannt, stammt ursprünglich von der gleichnamigen Insel vor der Südwestküste Südkoreas. Die genauen Ursprünge der Rasse reichen vermutlich bis in die Antike zurück. Aufgrund der geografischen Isolation der Insel Jindo blieb die Blutlinie über viele Jahrhunderte hinweg von fremden Einflüssen weitgehend unberührt, wodurch der ursprüngliche Typus des asiatischen Spitzes bis heute erhalten blieb. Traditionell wurde der Jindo von der lokalen Bevölkerung vor allem als ausdauernder und mutiger Jagdhund für Wildtiere wie Rehe und Wildschweine sowie als wachsamer Beschützer von Haus und Hof eingesetzt. Seine ausgeprägte Loyalität und sein starker Jagdtrieb machten ihn zu einem unverzichtbaren Helfer. In seiner Heimat genießt der Jindo einen besonderen Status: Bereits im Jahr 1962 wurde die Rasse von der südkoreanischen Regierung zum Nationalen Naturdenkmal erklärt, was den Export der Hunde streng reglementierte und ihren Schutz sicherstellte. Auf internationaler Ebene erlangte der Jindo im Laufe der Zeit ebenfalls Bekanntheit. Die Fédération Cynologique Internationale (FCI) hat den Korea Jindo Dog am 6. Juli 2005 offiziell und endgültig als eigenständige Rasse mit der Standardnummer 334 anerkannt.
Der Jindo wurde für die Jagd auf Wild und als Wachhund eingesetzt.
Südkorea
Antike
Charakter & Wesen
Der Jindo ist bekannt für seinen unabhängigen und doch unglaublich treuen Charakter. Er ist ein äußerst intelligenter Hund, der schnell lernt und eine starke Bindung zu seinem Besitzer aufbaut. Diese Rasse ist nicht unbedingt für Erstbesitzer geeignet, da sie eine konsequente und verständnisvolle Führung benötigt. Trotz ihrer unabhängigen Natur lieben Jindos es, Teil der Familie zu sein. Sie sind allerdings auch bekannt dafür, dass sie ein gewisses Maß an Eigenständigkeit haben und ihre Besitzer manchmal vor Herausforderungen stellen können. Jindos sind von Natur aus wachsam und können deshalb hervorragende Wachhunde sein. Sie sind Fremden gegenüber in der Regel zurückhaltend und brauchen oft Zeit, um Vertrauen zu neuen Menschen aufzubauen. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Rasse eine starke Beziehung zu einer Person oder Familie entwickelt und sehr territorial sein kann. Die Jindo-Rasse hat ein hohes Energielevel und benötigt viel Bewegung und mentale Stimulation. Sie sind ausgezeichnete Jäger und zeigen ein starkes Beute- und Jagdverhalten. Daher sollten sie in einem sicher eingezäunten Bereich gehalten werden, und es sollte mit ihnen regelmäßig Trainingseinheiten und Spiele durchgeführt werden, um sie körperlich und geistig auszulasten. Obwohl Jindos durchaus in der Lage sind, für kurze Zeit allein zu bleiben, bevorzugen sie es, in der Nähe ihrer Familie zu sein. Ihre Loyalität und Bindung zu ihren Besitzern kann dazu führen, dass sie unter Trennungsangst leiden, wenn sie für längere Zeit allein gelassen werden. Es ist wichtig, ihnen schon früh beizubringen, dass es in Ordnung ist, auch mal alleine zu sein. Es ist auch wichtig zu beachten, dass Jindos eine gewisse Unabhängigkeit und Eigenständigkeit haben, die manchmal als Sturheit interpretiert werden kann. Sie haben ihren eigenen Kopf und benötigen einen Besitzer, der geduldig und konsequent in der Erziehung ist, um den besten Begleiter in ihnen hervorzubringen. Schließlich ist es erwähnenswert, dass der Jindo einen ausgeprägten Jagdinstinkt hat. Dies bedeutet, dass sie dazu neigen, kleineren Tieren nachzujagen, und dass sie vielleicht nicht gut mit anderen Haustieren auskommen, insbesondere mit Katzen oder kleinen Nagetieren. Es ist daher ratsam, sie von klein auf gut zu sozialisieren und ihnen beizubringen, wie sie sich anderen Tieren gegenüber verhalten sollen. Der Jindo ist ein loyaler, intelligenter und wachsamer Hund, der eine starke Bindung zu seiner Familie aufbaut. Er ist aktiv und benötigt viel Bewegung, sowohl körperlich als auch geistig. Seine Unabhängigkeit und Eigenständigkeit können eine Herausforderung sein, aber mit der richtigen Erziehung und Führung ist er ein treuer und zuverlässiger Begleiter.
| Erziehbarkeit Wurde darauf gezüchtet, ohne menschliche Anleitung zu entscheiden. | Sehr eigenständig |
| Wachsamkeit Natürlicher Wachhund mit echtem Schutzinstinkt. | Hoch |
| Offenheit gegenüber Fremden Weder aufdringlich freundlich noch misstrauisch. | Neutral |
| Jagd- oder Hütemotivation Leichtes Interesse an Bewegung und Kleintieren, gut kontrollierbar. | Gering |
Wissenswertes!
Wusstest Du, dass der Jindo als nationales Kulturgut in Südkorea gilt und dort streng geschützt ist?
Was dich erwartet
Der Jindo ist ein treuer, wachsamer und intelligenter Hund, der sich als Rasse auf einer Insel vor der Küste Südkoreas entwickelt hat. Mittelgroß und von natürlichem Aussehen, werden sie als unabhängige Jäger, anspruchsvolle Wächter und treue Begleiter geschätzt.
Haltung & Pflege
Jindos sind anpassungsfähige Hunde, die sowohl in städtischen als auch in ländlichen Umgebungen gut zurechtkommen können. Sie benötigen jedoch ausreichend Bewegung und geistige Anregung und sollten daher nicht in einer kleinen Wohnung gehalten werden, ohne Zugang zu einem Garten oder regelmäßigen Spaziergängen. Sie sind bekannt für ihre Loyalität und Bindung an ihre Familie, was bedeutet, dass sie gut mit Kindern zurechtkommen können, solange diese den Umgang mit Hunden kennen und respektieren. Jindos sind jedoch territorial und können bei kleineren Kindern, die sie als Bedrohung für ihr Territorium ansehen könnten, Vorsicht walten lassen. Daher ist es wichtig, frühzeitige Sozialisierung und ordnungsgemäße Einführungen zu gewährleisten. Jindos haben einen starken Jagdinstinkt, was bedeutet, dass sie nicht immer gut mit anderen Haustieren, insbesondere Katzen oder kleinen Nagetieren, auskommen. Frühe und positive Interaktionen mit anderen Tieren können helfen, aber es kann sein, dass ein Jindo am besten in einem Haushalt aufgehoben ist, in dem er das einzige Haustier ist.
| Familienfreundlich Liebt das Familienleben und blüht in einer Gruppe auf. | Sehr familienorientiert |
| Kinderfreundlich Versteht sich gut mit Kindern — unter Aufsicht von Erwachsenen. | Mit Aufsicht |
| Hundefreundlich Versteht sich in der Regel gut mit anderen Hunden. | Generell verträglich |
| Stadtgeeignet Mit genug Bewegung und Beschäftigung stadtgeeignet. | Geht in der Stadt |
Ein Hund zu besitzen ist nicht nur ein Privileg, sondern auch eine Verantwortung. Wenn du einen Hund in dein Leben bringen möchtest, musst du dir der Verpflichtung bewusst sein, die Hundehaltung mit sich bringt!!
Erziehung & Training
Jindos sind intelligente und unabhängige Hunde, die eine konsequente und geduldige Erziehung benötigen. Ihr unabhängiger Geist kann manchmal eine Herausforderung sein, da sie dazu neigen, ihren eigenen Kopf zu haben und nicht immer bereit sind, Befehle zu befolgen. Positive Verstärkung und Geduld sind hier der Schlüssel. Sie sind aktive Hunde und profitieren von Aktivitäten, die sowohl ihren Körper als auch ihren Geist beschäftigen. Agility, Spurensuche oder Schutzarbeit könnten gute Möglichkeiten sein, um ihre natürlichen Fähigkeiten zu nutzen und ihnen eine sinnvolle Aufgabe zu geben. Es ist wichtig zu beachten, dass Jindos nicht dazu neigen, Balljunkies zu werden, aber sie brauchen dennoch ausreichend Bewegung und mentale Stimulation. Ein Bereich, auf den Du besonderen Wert legen solltest, ist das Training der Impulskontrolle und der Frustrationstoleranz. Aufgrund ihrer Unabhängigkeit und ihres starken Willens können Jindos manchmal frustriert werden, wenn sie nicht bekommen, was sie wollen. Es ist wichtig, ihnen beizubringen, wie sie mit Frustration umgehen und ihre Impulse kontrollieren können.
Ernährung & Pflege
Die Ernährung des Jindos sollte ausgewogen und abwechslungsreich sein. Als mittelgroße Hunde mit hohem Aktivitätsniveau brauchen sie eine Ernährung, die reich an Proteinen und gesunden Fetten ist, um ihre Energie aufrecht zu erhalten. Es ist immer am besten, hochwertiges Hundefutter zu wählen, das speziell für ihre Größe, ihr Alter und ihren Aktivitätsgrad entwickelt wurde. Hinsichtlich der Fellpflege ist der Jindo relativ pflegeleicht. Sie haben eine doppelte Schicht aus Fell mit einer dichten Unterwolle, die sie vor den Elementen schützt. Sie haaren mäßig das ganze Jahr über und haben zweimal im Jahr eine ausgeprägtere Haarungsphase. Eine regelmäßige Bürstung kann helfen, das Fell sauber und gesund zu halten und die Menge an Haaren im Haus zu reduzieren. Im Bezug auf das Klima in Deutschland sollte der Jindo gut zurechtkommen. Ihre dichte Unterwolle bietet Schutz vor Kälte im Winter, und sie können Hitze im Sommer recht gut tolerieren, solange sie Zugang zu Schatten und frischem Wasser haben.
| Pflegeaufwand Regelmäßiges Bürsten und gelegentliches professionelles Grooming. | Mittelmäßig |
| Bewegungsbedarf Braucht mehrere Stunden intensive Auslastung täglich. | Sehr aktiv |
| Haaren Regelmäßiges Haaren — Hundehaare auf Kleidung sind ab jetzt normal. | Mittel |
| Erziehbarkeit Wurde darauf gezüchtet, ohne menschliche Anleitung zu entscheiden. | Sehr eigenständig |
Diese Informationen werden derzeit von Experten überprüft. Falls du einen Fehler entdeckst, sende bitte eine E-Mail an info@honestdog.de!!
Gesundheit
Erhöhte Risiken
Gesundheits-Note
Der Jindo weist mit 21 Pflichttests eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an bekannten genetischen Risiken auf, weshalb die Rasse gesundheitlich genau geprüft werden muss. Besonders im Bereich der Augen sind Erkrankungen wie die Progressive Retinaatrophie (PRA) weit verbreitet, zudem treten schwere Probleme wie Epilepsie und Hüftgelenksdysplasie (HD) auf. Käufer sollten daher ausschließlich auf lückenlos getestete Elterntiere bestehen, um diese Risiken zu minimieren.
Note relativ zu anderen Rassen — KI-basiert, vom Veterinärgenetik-Modell erstellt.
Im Alltag kann das heißen
Mit einer gelenkschonenden Aufzucht, gesundem Gewicht und regelmäßigen tierärztlichen Checks von Augen und Schilddrüse bleiben die meisten Hunde bis ins hohe Alter fit.
Rolle des Züchters
Seriöse Züchter lassen Hüften, Ellenbogen, Knie, Augen und die Schilddrüse der Elterntiere prüfen, um genetische Risiken in der Linie von vornherein zu minimieren.
Keine Gesundheitstests verfügbar
Für diese Rasse sind derzeit keine spezifischen Gesundheitstests verfügbar.
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Erfahrungen mit dem Jindo
Christian B., Halter aus dem Ruhrgebiet (Rüde, seit 2021)
Mein Jindo ist ein absoluter Traum, was seine Loyalität mir gegenüber angeht, aber man darf seinen extremen Jagdtrieb und seine Unabhängigkeit niemals unterschätzen. Er ist ein regelrechter Ausbrecherkönig. Einen herkömmlichen, etwa 1,80 Meter hohen Zaun überwindet er ohne Probleme aus dem Stand, wenn er auf der anderen Seite ein Eichhörnchen sieht. Zu Hause hat er sogar schon Holzbretter aus unserem Gartenzaun gerissen, nur um an Beute zu kommen – ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich den Zaun schon reparieren musste.
Auch das Thema Hundebox war bei uns ein absolutes Desaster. Der Versuch, ihn an eine Box zu gewöhnen, scheiterte kläglich: Er hat eine eigentlich stabile Metallbox in weniger als einer Stunde komplett zerlegt. Jindos sind extrem schlau und lernen in Sekundenschnelle, wie man Verschlüsse öffnet. Man braucht für diese Rasse wirklich unendlich viel Geduld, starke Nerven und ein absolut ausbruchsicheres Grundstück.
Sabine K., Halterin aus Berlin (Hündin, seit 2023)
Was mich an meiner Jindo-Hündin täglich fasziniert, ist ihre extreme Reinlichkeit. Sie würde niemals freiwillig ins Haus oder auch nur in den eigenen Garten machen. Sie putzt sich fast wie eine Katze und hat absolut keinen typischen Hundegeruch. Aber diese extreme Selbstständigkeit und Intelligenz haben eine Kehrseite: Sie ist sehr territorial und Fremden gegenüber extrem misstrauisch. Jemand Fremdes kann ihr nicht einfach so ein Geschirr anlegen oder mit ihr spazieren gehen – das ist völlig unmöglich, weshalb wir im Alltag keine normalen Hundesitter nutzen können.
Beim Gassigehen müssen wir zudem hochkonzentriert sein. Ein normales Halsband funktioniert bei ihrem schlanken Kopf überhaupt nicht, da schlüpft sie sofort rückwärts raus. Wir nutzen ein teures Sicherheitsgeschirr, aber selbst da rutschen manchmal die Gurte, wenn sie mit voller Wucht in die Leine springt, weil sie eine Katze sichtet. Man muss die Leine wirklich fest im Griff haben und geht am besten mitten auf der Straße, um Abstand zu halten. Sie ist eben ein echter Hund vom Urtyp und kein leichtführiger Begleiter.
Thomas M., Halter aus München (Rüde, seit 2022)
Wir haben unseren Jindo-Mischling aus dem Tierschutz adoptiert, und er verhält sich zu 100 % wie ein typischer Jindo. Seine Loyalität mir gegenüber ist unbeschreiblich tief – er weicht mir zu Hause kaum von der Seite. Gleichzeitig hasst er Wasser abgrundtief. Schon bei leichtem Nieselregen blockiert er völlig und will am liebsten gar nicht erst vor die Tür gehen, was unter Jindo-Haltern ein bekanntes Phänomen ist.
Ein Freilauf ist bei uns allerdings absolut undenkbar, das habe ich leider auf die harte Tour lernen müssen. Sein Jagdtrieb schießt in einer Zehntelsekunde von Null auf Hundert. Wenn er ein Kaninchen oder ein Eichhörnchen im Gebüsch entdeckt, gibt es kein Halten mehr. Er geht dann völlig lautlos, aber blitzschnell ins Unterholz und packt zu. Wer sich einen Jindo anschafft, muss sich im Klaren darüber sein, dass der Hund eventuell sein Leben lang an der Leine bleiben muss und man beim Spaziergang ununterbrochen vorausschauend agieren muss.
sinngemäß aus echten Halterberichten
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Häufige Fragen zum Jindo
Ist ein Jindo der richtige Hund für mich?
Der Jindo ist ein aktiver Hund, der viel Bewegung und Beschäftigung braucht. Informiere dich über Charakter, Pflegeaufwand und Platzbedarf, bevor du dich entscheidest.
Wie alt wird ein Jindo?
Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Jindo liegt bei 12-15 Jahren. Mit guter Pflege und regelmäßigen Tierarztbesuchen kann dein Hund ein langes, gesundes Leben führen.
Wie viel Pflege braucht ein Jindo?
Der Pflegeaufwand für einen Jindo umfasst regelmäßiges Bürsten, Krallenpflege und Zahnpflege. Bei HonestDog findest du ausführliche Pflegetipps für jede Rasse.
Ist ein Jindo gut für Familien mit Kindern?
Der Jindo kann ein toller Familienhund sein. Wichtig ist die richtige Erziehung und Sozialisation. Bei HonestDog findest du Informationen zur Familientauglichkeit jeder Rasse.
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