Kongenitales Myasthenes Syndrom(CMS)
Congenital Myasthenic Syndrome · Kongenitale Myasthenie · Hereditary Myasthenia · Neuromuskuläre Synapsenschwäche · Erblich bedingte Muskelschwäche · COLQ-CMS · Myasthenisches Syndrom Labrador · Neuromuskuläre Transmissionsstörung · Congenital Myasthenia Gravis · Neuromuskuläre Übertragungsstörung · Myastheniesyndrom
Was ist es?
Das Kongenitale Myasthene Syndrom (CMS) ist eine erhebliche, genetisch bedingte Störung der Signalübertragung zwischen Nerven und Muskeln. Da es sich um einen angeborenen Gendefekt und nicht um eine Autoimmunerkrankung handelt, fehlen den Muskeln wichtige Botenstoffe oder Empfänger für die Bewegungssignale. Dies führt dazu, dass die Skelettmuskulatur des Hundes extrem schnell ermüdet und an Kraft verliert.
Wie äußert es sich?
Erste Anzeichen zeigen sich meist im Welpenalter zwischen der 3. und 12. Lebenswoche. Besitzer bemerken eine ausgeprägte Schwäche nach kurzer Anstrengung, einen steifen, wackeligen Gang oder plötzliches Zusammenbrechen, wobei sich der Hund nach einer kurzen Ruhephase vorübergehend wieder erholt.
Behandlung
Die Erkrankung ist nicht heilbar, die Symptome können jedoch oft durch eine lebenslange medikamentöse Therapie gelindert werden. Die dauerhafte Behandlung und regelmäßige tierärztliche Kontrollen verursachen fortlaufende Kosten, die sich meist auf 1.500 bis 6.000 Euro belaufen.
Wie wird darauf getestet?
Betroffene Rassen
Behandlungskosten
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.


