Preleukemia · Myelodysplasia · Refractory anemia in dogs · Myelodysplastic syndrome
Das Myelodysplastische Syndrom (MDS) ist eine schwere Erkrankung des Knochenmarks, bei der die Bildung gesunder Blutzellen gestört ist. Das Knochenmark produziert dabei fehlerhafte Zellen, die nicht richtig im Körper arbeiten können, was zu einem Mangel an funktionstüchtigen Blutkörperchen führt. Zur sicheren Diagnose ist eine Untersuchung des Knochenmarks (Knochenmarksbiopsie oder -aspirat) notwendig, um die Erkrankung von Leukämie abzugrenzen.
Besitzer bemerken oft extreme Trägheit, blasse Schleimhäute durch Blutarmut sowie eine Anfälligkeit für Infektionen oder kleine Punktblutungen auf der Haut. Die Erkrankung wird meist bei älteren Hunden diagnostiziert, kann jedoch selten auch jüngere Tiere betreffen.
MDS ist nicht heilbar und erfordert eine lebenslange, unterstützende Behandlung durch Medikamente oder Bluttransfusionen. Die Kosten für die dauerhafte Therapie und Diagnostik liegen in der Regel zwischen 2.000 und 8.000 Euro.
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
Weitere Erkrankungen, die Wirbelsäule betreffen.