Wobbler Syndrome · Wobbler-Syndrom · Cervical Spondylomyelopathy · CSM · Cervical Vertebral Instability · CVI · CVM · Cervical Vertebral Malformation · Zervikale Spondylomyelopathie
Diese Erkrankung, oft als Wobbler-Syndrom bezeichnet, ist eine chronische Quetschung des Rückenmarks im Bereich der Halswirbelsäule. Sie entsteht durch verengte Wirbelknochen oder instabile Bandscheiben, die Druck auf das Nervensystem ausüben. Dadurch wird die Weiterleitung von Nervensignalen gestört, was die Bewegungskontrolle des Hundes beeinträchtigt.
Besitzer bemerken meist einen unsicheren, wackeligen Gang, besonders in den Hinterbeinen, sowie Schmerzen im Halsbereich. Die Symptome treten häufig bei jungen Hunden von Riesenrassen oder bei Dobermännern im mittleren Alter auf.
Die Erkrankung erfordert meist eine chirurgische Operation zur Entlastung des Rückenmarks sowie anschließende Physiotherapie. Die Behandlung ist aufwendig und kostet in der Regel zwischen 2500 und 8500 Euro, wobei oft ein lebenslanges Management nötig ist.
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
Weitere Erkrankungen, die Wirbelsäule betreffen.