Nicht farbgebundene follikuläre Dysplasie
Auch bekannt als: Non-color-linked follicular dysplasia · Follikuläre Dysplasie (nicht farbgebunden) · Familiäre Hypotrichose des Irischen Wasserspaniels · Follicular dysplasia of the Portuguese Water Dog · Structural follicular dysplasia · …
Überblick
Was ist es?
Die nicht farbgebundene follikuläre Dysplasie ist eine Fehlbildung der Haarfollikel, also der Haarwurzeln in der Haut, die unabhängig von der Fellfarbe auftritt. Dabei verlieren die Follikel nach und nach die Fähigkeit, normale und stabile Haare zu bilden. Die Diagnose wird in der Regel über eine Gewebeprobe der Haut gestellt, da kein Gentest für die Erkrankung existiert.
Wie äußert es sich?
Erste Anzeichen zeigen sich meist im Alter von zwei bis vier Jahren durch schütteres oder stumpfes Fell am Rücken, an den Flanken oder an der Rute. Die Haare brechen leicht ab oder fallen schrittweise aus, bis an den betroffenen Stellen dauerhafte Kahlheit zurückbleibt.
Behandlung
Die Veränderung ist nicht heilbar, verläuft jedoch mild und ist vor allem ein kosmetisches Problem. Die Betreuung besteht in lebenslanger Hautpflege, Sonnenschutz für kahle Hautstellen und der gelegentlichen Behandlung von Entzündungen, wofür typischerweise Kosten zwischen 250 und 1.000 Euro anfallen.
Wie wird darauf getestet?
Betroffene Rassen
Häufige Fragen
Was ist Nicht farbgebundene follikuläre Dysplasie?
Die nicht farbgebundene follikuläre Dysplasie ist eine Fehlbildung der Haarfollikel, also der Haarwurzeln in der Haut, die unabhängig von der Fellfarbe auftritt. Dabei verlieren die Follikel nach und nach die Fähigkeit, normale und stabile Haare zu bilden. Die Diagnose wird in der Regel über eine Gewebeprobe der Haut gestellt, da kein Gentest für die Erkrankung existiert.
Wie wird Nicht farbgebundene follikuläre Dysplasie getestet?
Verschiedene klinische und genetische Tests werden je nach Rasse und Verlauf eingesetzt.
Welche Rassen sind besonders betroffen?
Häufig betroffen: Cao de agua Portugues, Irischer Wasserspaniel.

