Short Spine Syndrome · Verkürztes Wirbelsäulensyndrom · Short-spine dog · Congenital short spine anomaly · Baboon dog syndrome
Das Short-Spine-Syndrom ist eine angeborene Fehlbildung der Wirbelsäule, bei der die einzelnen Wirbelknochen stark verkürzt und teilweise miteinander verwachsen sind. Dadurch wirkt der gesamte Rücken des Hundes extrem verkürzt, während die Beine eine normale Länge haben. Diese Veränderung des Skeletts schränkt die normale Beweglichkeit des Rückens stark ein.
Die Fehlbildung ist bereits ab der Geburt sichtbar, da der Hund einen auffällig kurzen Hals und Rücken hat, wodurch der Kopf direkt auf den Schultern sitzt. Besitzer bemerken zudem meist eine eingeschränkte Beweglichkeit, Probleme beim Fressen vom Boden und einen hoppelnden Gang.
Die Erkrankung ist nicht heilbar, weshalb betroffene Hunde eine lebenslange unterstützende Behandlung wie Physiotherapie und Schmerzmanagement benötigen. Die Kosten für diese dauerhafte Pflege und tierärztliche Betreuung liegen meist zwischen 2.000 und 8.000 Euro.
Geschätzte Bandbreite typischer Behandlungskosten. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Schweregrad, der Klinik und der Region ab.
Weitere Erkrankungen, die Wirbelsäule betreffen.